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Die Bierkönigin Marlene Speck ist permanent unterwegs in Sachen Gerstensaft.
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Die Bierkönigin Marlene Speck ist permanent unterwegs in Sachen Gerstensaft.

Bierkönigin Marlene I.

Der große Video-Test: Wie gut kennt sich Bier-Majestät Marlene aus?

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Starnberg - Jung, hübsch, klug: Bierkönigin Marlene Speck ist eine sympathische Monarchin. Aber versteht sie auch etwas von Bier? Eine Blindverkostung.

Seit 18. Mai 2015 ist Marlene Speck Bayerns sechste Bierkönigin. Dieses Amt brachten ihr unvergessene Erlebnisse beim Oktoberfest in Japan oder in Brüssel ein. Für Fotos posiert sie bei offiziellen Terminen mit Politikern wie Markus Söder oder Cem Özdemir. 

Wer sich länger mit der Studentin der interkulturellen Kommunikation unterhält, stellt schnell fest, dass es ihr überhaupt nicht ums Präsentieren geht. Sie hat wirklich ein Faible für Bier – und darüber hinaus einen großen Erfahrungsschatz, was den Hopfensaft betrifft. 

Marlene Speck braut selber Bier, trinkt es gerne, und zwar in allen verschiedenen Variationen, und will irgendwann in der Bierbranche ihre Brötchen verdienen. Lieblingsbier? „Da habe ich eigentlich keines.“ Ist das nur eine diplomatische Antwort, weil sie es sich mit keiner Brauerei verscherzen möchte? „Nein, ich probiere einfach gerne immer wieder neue Sorten aus und hole mir Tipps von den diversen Brauern.“ Außerdem komme es bei ihrem Geschmack auch auf die Jahreszeit an.

 „Das halte ich beim Biergenuss so ein bisschen saisonal, was eben gerade ansteht.“ Wir wollten es dann doch genauer wissen und luden die amtierende Bayerische Bierkönigin zu uns in die Redaktion ein – wo doch die Herrin von Hefe und Malz schon aus Starnberg kommt. Wie viel weiß sie wirklich über Bier? Sechs Flaschen Bier haben wir uns besorgt und vorher artig im Kühlschrank aufbewahrt. Bier Nummer eins ist für Marlene Speck ein gefundenes Fressen.

Nach zweimal nippen erkennt sie das Augustiner Hell („Klar, weißer stabiler Schaum“) schnell. Auch das Franziskaner Weißbier („Bernstein, Aromen von Banane“) sowie das Radler von Hacker-Pschorr („spritzig, sehr süß“) benennt sie mit Sorte und Marke. Respekt.

Dann wird’s schwierig. Vielleicht liegt es aber auch an einem fiesen Kniff. Wir servieren der Bayerischen Bierkönigin nämlich ein „fremdes“, also nicht bayerisches, Pils. Das Krombacher schmeckt sie jedenfalls weder als Pils noch als Krombacher. Erwischt. „Das ist jetzt eine kleine Niederlage für mich“, ärgert sie sich. Weiter geht’s mit einem Andechser Hell Vollbier („Klar, etwas malziger im Geschmack“). Wieder ein Trank aus der Heimat. Aber auch den schmeckt sie nicht wirklich heraus, tippt auf ein Festbier.

 Und zum Schluss noch ein Schmankerl: Den Löschzwerg aus einem kleinen Dorf bei Augsburg errät sie fast. „Das schmeckt nach Schinken, rauchig und sehr würzig.“ Würzig steht auf der Flasche, insofern können wir das fast gelten lassen. Fazit: Von sechs eingeschenkten Bieren hat Marlene Speck, Bayerns Bierkönigin aus Starnberg, drei sofort erkannt, Sorte und Marke. Das ist eine gute Quote. Und drücken wir beim Löschzwerg noch ein Auge zu, sind wir gar bei 60 Prozent.

 „Aber das mit dem Pils wurmt mich sauber.“ Mit diesem Mini-Erfolg verlässt Marlene Speck unsere Redaktion. Am Abend des selben Tages gehört sie zu den Stargästen beim Neujahrsempfang von Ministerpräsident Horst Seehofer. Was es da gab? Bier natürlich.

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