Drei mögliche Standorte und keiner mehr

Weßling - Die Gemeinde Weßling hat den Kampf um eine möglichst rasche Realisierung eines neuen Schulhauses noch nicht aufgegeben, will aber keine neuen Standorte prüfen.

Zwei Anträge waren der Gemeinde ins Haus geflattert. Eltern hatten beantragt, einen Standort in Weßling auf den Tennisplätzen südlich des Seehäusls an der Kreuzung Etthofener Straße/Karpfenwinkel zu prüfen, CSU-Gemeinderat Franz Leitner wollte einen Standort in Hochstadt geprüft sehen.

„Ich halte eine weitere Prüfung nicht für zielführend, ich denke, der Aufwand führt zu keinem Erfolg“, sagte Bürgermeister Michael Muther. Er schlug vor, sich auf die Standorte zu beschränken, die bereits geprüft worden sind. Das sind bekanntlich die bestehenden Schulhäuser in Weßling und Oberpfaffenhofen sowie bei der Weßlinger Sporthalle.

Unterstützung erhielt der Rathauschef von Günther Wieczorek (SPD): „Nach außen hin wäre es ein verheerendes Signal, wieder neue Standorte anzuschauen.“ Der Gemeinderat hatte in den vergangenen Wochen massive Kritik einstecken müssen, weil er trotz des Versprechens, bis zur Sommerpause den Bürgern einen Standort zu präsentieren, sich noch immer zu keinem Entschluss hatte durchringen können. Das liegt freilich auch an der ablehenenden Haltung der Regierung von Oberbayern, die widererwartend keine Zuschüsse für einen Neubau in Aussicht gestellt hat.

Das will der Gemeinderat nicht auf sich sitzen lassen. Auf Antrag von Wolfgang Kurzhals (FW) beschloss das Gremium einstimmig, Einspruch gegen das jüngste Schreiben der Regierung einzulegen. Kurzhals leuchtete nicht ein, warum die Regierung 1998, als die Gemeinde schon einmal einen Vorstoß in Sachen Schulhausneubau unternommen hatte, eine schulaufsichtliche Genehmigung erteilt hatte und heute nicht mehr.

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