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Das Internet birgt viele Gefahren für Kinder (Symbolbild). Die Erziehungsberatung hilft auch hierbei.

Hilfe für Familien

946 Fälle bei Starnberger Erziehungsberatung

Starnberg – Die Bullerbü-Idylle ist weit entfernt. Mitarbeiter der Erziehungsberatungsstellen erleben tagtäglich, was Eltern und Kindern zu schaffen macht.

Sie reden mit aggressiven Grundschülern, mit pubertierenden 13-Jährigen, die sich nicht von ihrem Handy lösen können, und mit angehenden Abiturienten, die sich heimlich ritzen. Die Fall-Zahlen bewegen sich bayernweit weiterhin auf hohem Niveau: mehr als 61 000 Erziehungsberatungen leisteten die Stellen, die zugleich erste Anlaufstelle in der Jugendhilfe sind.

 Im Kreis Starnberg waren im Jahr 2014 insgesamt 946 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene alleine oder mit ihren Eltern in einer Beratung. Das waren exakt genauso viele Fälle wie im Jahr zuvor. 411 Fälle waren zum Jahreswechsel noch in Gang, 535 waren bereits beendet. Etwas häufiger saßen den Mitarbeitern der Beratungsstellen übrigens Buben gegenüber: 501 waren es, 445 Mädchen und junge Frauen registriert die Statistik.

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