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Kühlen und abdichten: Feuerwehrleute beim Einsatz am Morgen in Inning.

Gasalarm am Ammersee - Bilder

Explosionsgefahr: Inning abgesperrt

Inning - Gasalarm am Ammersee: Wegen eines Lecks an einem Flüssiggastank ist das Zentrum von Inning seit dem Morgen komplett abgesperrt. Feuerwehren und Polizei sind im Großeinsatz - es bestand akute Explosionsgefahr.

Abgesperrt: Wegen eines Gaslecks ist der Kern von Inning am Ammersee derzeit komplett gesperrt.

Nach ersten Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord in Ingolstadt war ein freistehender Tank an der Mühlstraße mitten in Inning beschädigt worden - die Annahme, eine Leitung sei angebohrt worden, erwies sich später als unzutreffend. Es trat massiv Gas aus - und dadurch bestand akute Explosionsgefahr. Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis Starnberg waren und sind im Einsatz, der Ort Inning war weiträumig abgesperrt. Gegen 13 Uhr hatten Gasfachleute nicht nicht ganz vollen Tank geleert und das Flüssiggas in ein Transportfahrzeug umgepumpt.

Bilder vom Feuerwehreinsatz

Explosionsgefahr nach Gasaustritt in Inning

Gegen 9.45 Uhr war es speziell ausgebildeten Feuerwehrleuten aus Tutzing gelungen, das Leck abzudichten und den Gasaustritt damit zu stoppen. Die Gebäude um fast auto-großen Tank wurden von der Polizei geräumt.

Einsätze bei starken Gasaustritte sind schwierig und gefährlich, da schon ein kleiner Funke ausreicht. Deswegen müssen die Wehren spezielle Geräte und Werkzeuge einsetzen, die keine Funken schlagen - deswegen musste der Strom in den Gebäuden um die Unglücksstelle abgestellt werden. Das Gas ist schwerer als Luft und sammelt sich am Boden.

Im Einsatz waren rund 150 Mann von Feuerwehren, BRK und Polizei.

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