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Am Start-und-Zielpunkt Bahnhof Feldafing des „Wanderparks“: gwt-Beiratsvorsitzender und Bürgermeister Bernhard Sonthei, Wernher Weigert von der Kreissparkasse, Ski-Profi Kira Weidle, Eric Hahn von der Firma Greensolutions, die die Einstiegstafeln gestaltet hat, und gwt-Vizechef Klaus Götzl. 

„Wanderpark“

Bessere Orientierung für Wanderer und Walker rund um Starnberger See und Ammersee

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24 Wanderrouten über 280 Kilometer an Starnberger und Ammersee sollen wieder besser nutzbar sein. Deshalb werden viele der rund 300 Wegweiser ausgetauscht und außerdem neue große Einstiegstafeln errichtet.

Landkreis – Der Hintergedanke: Eine attraktive Freizeitregion braucht auch eine ansprechende Infrastruktur. Die Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Landkreis (gwt) vermeldete den neuen Namen des seit knapp zehn Jahren bestehenden Wegenetzes: „Wander- und Nordic Walking Park StarnbergAmmersee“. Neu ist außerdem, dass sich die zwischen 3,3 und 19,9 Kilometer langen Touren per QR-Code aufs Smartphone laden lassen.

Der „Nordic Walking Park Starnberger Fünf-Seen-Land“ war bereits im Oktober 2009 eröffnet worden – als der Gehsport mit den Stöcken gerade „en vogue“ war, wie gwt-Vizechef Klaus Götzl sagte. Über die Jahre seien Schilder zugewachsen oder verbogen worden. Die neuen Einstiegstafeln mit Infos zu den Routen stehen an den Start-und-Zielpunkten – in Feldafing am Bahnhof, in Herrsching an der Tourist-Info sowie in Inning und Münsing an den Sportplätzen. Zwei weitere sind in Tutzing und Andechs vorgesehen. Am romantischsten ist wohl die Tour „Auf den Spuren von Sisi und Ludwig II“, die auf 8,5 Kilometern von Feldafing am Schloss Possenhofen vorbei und durch die Wolfsschlucht führt.

gwt-Beiratsvorsitzender und Feldafings Bürgermeister Bernhard Sontheim warb für die Strecken: „Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, braucht Bewegung.“ Götzl stellte klar: „Das Projekt ist nicht nur für Touristen gedacht, sondern vor allem auch für Einheimische.“ Die Erneuerung der Infrastruktur koste Gesellschaft und Unterstützer wie die Kreissparkasse knapp 10 000 Euro. Die 24 Routen sind unter www.starnbergammersee.de/touren einsehbar, Schwierigkeitsgrade, Badeplätze und Schiffsanlegestellen eingezeichnet.

Auch wenn Nordic Walking und Wandern nicht zum Trainingsprogramm von Kira Weidle gehören: Die Profi-Skifahrerin aus Starnberg unterstützt das Freizeitprojekt mit ihrem Namen. Derzeit wird Weidle von Rückenschmerzen geplagt: „Keiner kann sagen, woran es liegt“, verriet sie am Rande des Pressegesprächs. Sie habe im Trainingslager in Chile gemerkt, dass „Skifahren enorm schmerzhaft“ sei. Wann sie wieder voll belastbar ist, sei ungewiss.  

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