Feuerwehr rettet Fische

Steinebach - Die Steinebacher Feuerwehr hat einen Wohnungsbesitzer vor größeren Wasserschäden und einige Fische vor dem Tod bewahrt: Ein Aquarium im darüberliegenden Stockwerk war kaputt gegangen.

Feuerwehrmänner müssen nicht nur in der Lage sein, einen Brand zu löschen können. Sie müssen vor allem in ungewöhnlichen Situationen einen kühlen Kopf bewahren können. Der Steinebacher Wehr ging es am Samstag genau so, als sie sich mit dem noch lebendigen Inhalt eines lecken Aquariums konfrontiert sah.

Ein Wohnungsbesitzer hatte die Floriansjünger gerufen, weil Wasser aus seiner Decke tropfte. Der obere Nachbar war jedoch nicht da, weshalb die Feuerwehr mit Hilfe der Polizei dessen Wohnung aufbrach. „Die Polizeibeamten haben den Besitzer ausfindig gemacht, der war etwa zwei Autostunden entfernt“, berichtete Steinebachs Kommandant Josef Kraus. Bis der Mann nach Hause kam, hatte die Feuerwehr die Wasserquelle ausfindig gemacht. Es war ein etwa 80 mal 40 Zentimeter großes Aquarium, dessen Klebstoff an den Kanten nachgelassen hatte. „Es waren rund 100 Liter Wasser ausgelaufen“, sagt Kraus.

Die darin lebenden Fische stellten Kraus und seine Kollegen zunächst vor ein Problem. „Solche Fische hatte ich noch nie gesehen“, sagt er. „Es war eine Wels-Art, hautfarben, so groß wie ein Wiener Würschtl.“ Nach kurzem Zögern wussten die Männer, was zu tun war. Sie packten die Tiere in einen Eimer und hängten in Absprache mit dem Eigentümer das Belüftungsgerät aus dem Aquarium mit in den Kübel.

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