Flugzeugabsturz: Pilot und Passagier überleben schwer verletzt

Landstetten/Beuerberg - Schwere Verletzungen haben ein 41-jähriger Münchner Pilot und sein 20-jähriger Passagier aus Beuerberg bei einem Flugzeugabsturz bei Landstetten erlitten.

Kurz nach dem Start in Landstetten bemerkte der Pilot, dass seine Maschine, ein Brücker-Jungmann-Nachbau, Motorprobleme hat. Er konnte das Flugzeug nicht mehr in der Luft halten: Es stürzte aus geringer Höhe ab und streifte eine Hochspannungsleitung, bevor es auf dem Boden aufschlug. "Die beiden sind aus dem Flugzeug raus und haben sich die brennenden Kleider vom Leib gerissen", sagte Starnbergs Polizeichef Norbert Reller. Mit Verbrennungen im Gesicht, an Händen und Beinen wurde er per Hubschrauber nach München geflogen. Reller: "Insgesamt hatte der 41-jährige Münchner Verbrennungen von 15 Prozent." Den 20-jährigen Beuerberger erwischte es wesentlich schwerer: Er ist lebensgefährlich verletzt. Die Rettungssanitäter flogen den jungen Mann mit 80 Prozent Verbrennungen ebenfalls in eine Münchner Spezialklinik.

Die Straße von Perchting nach Andechs war wegen des Unfalls für mehrere Stunden vollständig gesperrt, bis der Sachverständige vom Bundesluftfahrtamt eingetroffen war.

In den benachbarten Orten war wegen der durchtrennten Hochspannungsleitung für etwa eineinhalb Stunden der Strom ausgefallen.

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