Hoher Besuch in der FortSchritt-Kindertagesstätte in Niederpöcking: Prinzessin Ursula von Bayern (2.v.l.) und Karin Seehofer (3.v.l.) spielten und lachten am Mittwochvormittag mit den Buben und Mädchen. Foto: jaksch

Unterstützung von Bayerns First Lady

Niederpöcking - Kinder, Therapeuten und Vorstand des Vereins FortSchritt in Niederpöcking freuten sich über ihren prominenten Besuch. Die Gattin des Ministerpräsidenten schaute vorbei, zeigte sich beeindruckt und sagte Unterstützung zu.

„Da sind wir schon stolz“, sagt Peter von Quadt, Vorsitzender und Gründer des Vereins FortSchritt Starnberg. Prinzessin Ursula von Bayern, seit 20 Jahren Schirmherrin des Vereins, hatte Karin Seehofer in die Kindertagesstätte eingeladen. „Mir liegt der Verein sehr am Herzen“, sagte Prinzessin Ursula von Bayern. Eine Stunde lang bekamen sie einen Einblick in die konduktive Förderung der Kinder. Es wurde gesungen, gelesen, getanzt - und vor allem gelacht. Karin Seehofer war beeindruckt: „Die Kinder bekommen die Fürsprechung und Unterstützung, die sie brauchen.“ Aber auch für Eltern sei es wichtig, ihre Kinder in bester Therapie zu wissen.

Neben der konduktiven Förderung hat Peter von Quadt noch viele andere Pläne. Vor einiger Zeit wurden Zivildienstleistende, die behinderte Kinder im Schulleben begleiten und unterstützen, abgeschafft. Viele körperlich behinderte Kinder können zwar zur Schule gehen, sind aber auf Hilfe angewiesen. „Deswegen wollen wir Konduktoren, die sehr vielseitig ausgebildet sind, einsetzen“, sagt er. Bisher fehle aber ein Finanzierungsplan.

„FortSchritt wird nur für feste Betreuungszeiten bezahlt“, sagt Mitarbeiter Christian Strohmeier, und zwar von 9 bis 14 Uhr. Darüber hinaus müssen die Eltern selbst in die Tasche greifen. „Außerdem liegt der finanzielle Förderungsschlüssel bei eins zu vier“, sagt von Quadt. Vier Kinder für einen Betreuer - das sind zu viele. „Wir würden uns freuen, wenn wir unsere Konzepte vortragen könnten“, wünscht er sich. „Ich bin gerne bereit, Sie zu unterstützen, diese Ideen nach außen zu tragen“, versprach Seehofer.

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