Voller Freude nahm Michael Muther von Geschäftsleiterin Monika Hagemann-Ulms einen Strauß entgegen. foto: MG

Friedlich wiedergewählt

Weßling - Michael Muther (FW) bleibt die nächsten sechs Jahre Bürgermeister. Susanne Mörtl und Wolfgang Frieß sind mit ihren Ergebnissen zufrieden.

So einvernehmlich dürfte die Kommunalwahl nicht in jeder Gemeinde des Fünfseenlandes abgelaufen sein. Friedlich verfolgten die drei Weßlinger Bürgermeisterkandidaten gemeinsam die Hochrechnungen auf einer Leinwand im Rathaus. Ziemlich schnell stand fest: Mit 67,75 Prozent (1870 Stimmen) bleibt Michael Muther (FW) auch die nächsten sechs Jahre in Amt und Würden als Bürgermeister.

Allein in seiner „Hochburg“ Hochstadt schenkten ihm 204 Wähler ihr Vertrauen, 277 sind in diesem Ortsteil zur Wahl gegangen.

Über einen zweiten Platz durfte sich Susanne Mörtl (SPD/Freie) freuen: 540 Wähler gaben ihr ihre Stimme, das sind 19,57 Prozent. Damit sei sie zufrieden, so die Politikerin: „Tatsächlich bin ich eine Hellseherin, ich hab mit 19 Prozent gerechnet.“ Überrascht zeigte sie sich nur über die relativ geringe Wahlbeteiligung von 67,11 Prozent. Von 4169 Wahlberechtigten sind 2798 zur Wahl gegangen. Ein Ergebnis, das sich jedoch im Vergleich zu anderen Gemeinden im Landkreis sehen lassen kann.

Für seine 12,68 Prozent (350 Stimmen) hatte der Drittplatzierte, Dr. Wolfgang Frieß (Grüne), seine eigene Erklärung: „Gegen einen amtierenden Bürgermeister anzutreten ist immer schwierig.“ Und: Das Thema Energiewende sei in Weßling anscheinend noch nicht so angekommen. Er hoffe nun, seine Themen im Gemeinderat voranbringen zu können.

Muther war erfreut und erleichtert: „Ich freue mich und sehe meinen Einsatz für die Gemeinde voll bestätigt.“ Er habe stets viel Zeit und Energie in sein Amt gesteckt. Sein Engagement würde belohnt. Es gäbe viel zu tun, die nächsten sechs Jahre würden nicht langweilig.

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