Mit den ersten Sommertagen sind die Stechmücken aktiv geworden, die wegen des verregneten Frühjahrs heuer in besonders großer Zahl auftreten und den Anrainern an den Seen besonders zu schaffen machen. Foto: svj

Fünfseenland im Griff der Stechmücken

Landkreis - Das Fünfseenland leidet unter Plagegeistern: Die Anlieger des Ammersees flüchten vor Stechmücken in ihre Wohnungen. Auch am Starnberger See trübt sich die Sommerfreude.

Alexander Elsäßer aus Herrsching beschreibt die Lage: „Hier ist es seit letzter Woche kaum auszuhalten. 50 bis 60 Stiche selbst tagsüber und bei Sonnenschein sind keine Ausnahme.“ Das bestätigt Antonio Abbruzzo, Restaurantleiter im Gasthof Schreyegg in Stegen. „Es ist wirklich eine Belästigung für die Gäste.“

Viele Inninger schwören auf das Anti-Mücken-Mittel Diptarel der örtlichen Ammersee-Apotheke. Das verteilt auch Alexander Urban, früherer Inninger, an seine Kunden im Herrschinger Seewinkel und Andechser Klostergasthof. „Die Mücken fallen wirklich aggressiv über unsere Gäste her“, berichtet er.

Die zuständigen Behörden in Landsberg und Starnberg lehnen eine Bekämpfung der Mückenlarven wie am Chiemsee ab. Sie verweisen auf dioe Naturschutz- und FFH-Gebiete. Zuständig seien die Gemeinden. Aber auch die wollen nicht eingreifen. Denn nur eine flächendeckende Aktion könne Erfolg versprechen.

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