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Endlich wieder garteln: Christa Klotz lacht im heimischen Garten mit der Sonne um die Wette. Endlich kann sie sich wieder ihrer Leidenschaft hingeben. Sie genießt es, wenn alles grünt und blüht.

Gartentipps

Geranien lieben Hühnerdung

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Was tun gegen Schnecken? Und was ist der richtige Dünger für meine Tomaten? Diese und andere Fragen beschäftigen die Hobby-Gärtner jetzt im Frühling. Hier sind die Tipps der Landfrauen.

Landkreis – Salz, Schneckenkorn oder einfach schlachten? Wie mit Schnecken im Salatbeet umzugehen ist, darüber scheiden sich die Geister. Auch bei den Expertinnen im Garten.

Christa Klotz aus Unering setzt darauf, Schnecken etwas Besseres als Salat vorzusetzen. „Ich pflanze einen Fleck mit Kresse an, dann gehen sie dort drauf“, sagt die 66-Jährige. „Dann sammle ich die Schnecken ein und werfe sie zum Nachbarn hinüber.“ Natürlich wachse die Kresse schnell und man müsse dranbleiben. Doch nach Klotz’ Erfahrung lohnt es sich.

Maria Huber aus Unering setzt an der Wurzel des Übels an. Sie fängt jetzt schon an, die kleinen weißen Schneckeneier einzusammeln. „Und ich lege Bretter im Garten aus. Da sitzen dann die kleinen Schnecken drunter. Wenn sie größer sind, zerschneide sich sie.“

Schnecken-Freibier ist keine gute Idee

Von Sägemehl-Schutzringen oder Eierschalen, um den Schnecken das Fortkommen zu erschweren, halten die beiden nichts. Auch nicht von Bierfallen. „Das ist wie ein ,Freibier gibt’s‘“, ist Elisabeth Royer aus Unering überzeugt. „Das riechen die.“ Sie sammelt die braunen Kriechtiere in einer Schüssel. „Dann überbrühe ich sie mit kochendem Wasser.“ Schneckenkorn und Salz dagegen seien furchtbar, weil sie einen langsamen Tod bedeuteten. Christine Lang aus Pentenried setzt den Salat ins Frühbeet, wo später die Tomaten wachsen. „Erst ziehe ich in den Tomatenkästen Salat, ab Mai, wenn der Salat geschnitten ist, kommen die Tomaten rein.“ Das habe sich bewährt, sagt die 46-jährige Pentenriederin.

Die schönsten Geranien hatte ihre Schwiegermutter, ist Waltraud Lieb aus Weichselbaum überzeugt. „Meine Schwiegermutter hat auf Hühnermist geschworen“, sagt die 65-jährige Bäuerin. „Ich mach’ das nicht.“ Langzeitdünger funktioniere auch. Und die Wasserspeicherkästen, bei denen man nicht jeden Tag gießen muss.

Nichts geht über Hühnermist

Marianne Killer (57) aus Alling schwört hingegen auch weiterhin auf den bewährten Hühnermist. „Ich richte mir die Erde schon im Jahr vorher her“, berichtet sie. „Eine Lage Erde, eine Lage Hühnermist, das lasse ich in der Ecke stehen. Und im Frühjahr ist es die beste Geranienerde.“ Gegossen werden die Pflanzen später mit verdünnter Jauche. „Aber nur, wenn es bewölkt ist, sonst verbrennen die Pflanzen.“

Ihre Nachbarin Erna Friedinger (63) ist indes überzeugt von der Verwendung von Brennnessellauche. „Brennnesseln im Wasser etwa vier Wochen stehen lassen“, empfiehlt sie. „Das verdünne ich dann und dünge das ganze Jahr damit.“ Hilft angeblich auch gegen Blattläuse. Die schönsten Tomaten hat Marianne Killer mit Hilfe von Pferdeäpfeln geerntet. „Roßboin rein, Erde drauf – das werden die schönsten Tomaten.“ Katharina Lieb (26) aus Weichselbaum nimmt Hornspäne, die sie unter die Tomatenerde mischt. „Torf und Hornspäne – das funktioniert“, sagt die Jungbäuerin.

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