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Minister in der Mitte: Am Freitag wurde die Förderung für das Regionalmanagement übergeben. Im Bild von links Projektmanagerin Daniela Tewes, Regionalmanagerin Kathrin Kollmann, Markus Söder, Landrat Karl Roth und gfw-Chef Christoph Winkelkötter.

Fördermittel

Geldregen fürs Regionalmanagement

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Landkreis Starnberg - Einen Scheck über 170 034 Euro brachte Finanz- und Heimatminister Markus Söder am Freitagmorgen persönlich im Landratsamt in Starnberg vorbei.

Der Minister war bester Laune: „Tut mir leid, dass Sie schon so früh da sein müssen – ihr Landrat hat gesagt, das sei hier nicht üblich“, witzelte er um 8.30 Uhr im Sitzungssaal des Landratsamtes. Aber für einen dicken Scheck aus München waren dann doch alle da. Immerhin brachte Söder 170 034 Euro als Landeszuschuss für das Regionalmanagement vorbei.

Das leistet seiner Ansicht nach gute Arbeit. „Früher“, sagte Söder, „früher bestand das Regionalmanagement in der Regel aus einem Faltblatt mit einem großen Foto des Landrates. Das hat sich mittlerweile geändert.“ Der oberste Rechnungshof habe die staatlichen Zuschüsse für das Regionalmanagement ganz untersagen wollen, „aber das konnten wir abwenden.“ Sieben Millionen Euro stelle der Freistaat in diesem Jahr für Personal- und Projektkosten bereit. „170 000 Euro für den Landkreis Starnberg hört sich da im Moment nach nicht viel an. Tatsächlich handelt es sich aber um eine vergleichsweise große Summe.“

Sie soll vor allem für die Schärfung einer regionalen Identität und die berufliche Integration von Flüchtlingen eingesetzt werden, so Söder weiter. Landrat Karl Roth lobte in seinem Grußwort die Leistungen des Regionalmanagements. Ob nun die Breitbandinitiative, die Entwicklung der Kreativwirtschaft im Landkreis oder die Ausbildungsbörse am Buß- und Bettag – das bei der gfw Starnberg angesiedelte Regionalmanagement leiste hervorragende Arbeit, so Roth.

Deswegen treibe man jetzt auch die Fusion von Tourismusverband, gfw Starnberg und Regionalmanagement voran. Das bringe „Synergien ohne Ende“, versprach Roth. Bis Ende des Jahres soll der Prozess abgeschlossen sein, „dann könnten neue Projekte angegangen werden.“

Und weil gerade Bernhard Sontheim, der Bürgermeister von Feldafing, im Saal saß, kam er auch noch kurz auf das Konversionsmanagement zu sprechen. Sprich die Nachnutzung der heutigen Kaserne in Feldafing. Um den Prozess zu begleiten, gebe es beim Regionalmanagement nun auch ein Konversionsmanagement, so Roth. Das soll Ideen entwickeln, wie es mit dem Gelände weitergehen soll, wenn die Bundeswehr, die „schon seit 15 Jahren“ den Standort aufgeben will, wirklich wegzieht. „Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat jetzt das Jahr 2020 als Termin genannt“, erklärte Roth. Für ihn sei das Regionalmanagement ein Instrument, um den Landkreis noch unternehmerfreundlicher aufzustellen. „Die Firmenchefs kommen gern hier her“, lobte Roth die Arbeit der Regionalmanagerin Kathrin Kollmann.  set

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