Die Baumfällungen bei der Rechtspflegeschule unterliegen der Verkehrssicherungspflicht entlang des Weges zwischen Josef-Sigl-Straße und Riedener Weg. Foto: Jaksch

Gesetzlich verordneter "Baumfrevel"

Starnberg - Anlieger und Passanten sprechen von Baumfrevel. Tatsächlich unterliegen die Fällarbeiten auf dem Gelände der Rechtspflegeschule in Starnberg der Verkehrssicherungspflicht.

Bis zu 18 Bäume entlang der Verbindung zwischen Josef-Sigl-Straße und Riedener Weg müssen fallen, weil sie krank und brüchig sind und somit eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen. Das sagte der Leiter der Verwaltungsleiter der Fachschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege auf Abfrage.

Außerdem geht es darum, dem denkmalgeschützten Pförtnerhaus zu mehr Sonnenlicht zu verhelfen. „Dort wohnt unser Pförtner, der ab Mai, wenn die Bäume wieder Laub tragen, den ganzen Tag künstliches Licht benötigt“, erläuterte Günter Borchardt. Außerdem sei das Pförtnerhaus ohne Sonnenlicht ständig feucht.

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