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Großbrand in Machtlfing

Feuerwehrkommandant löschte eigene Werkstatt

Machtlfing - Bei den Löscharbeiten der Autowerkstatt half der örtliche Feuerwehrkommandant mit - ihm gehört das Gebäude. 

Der Feuerwehrchef musste sein eigenes Haus löschen: Die Autowerkstatt in Machtlfing, die am Dienstag komplett niederbrannte, gehört Martin Popp, dem Kommandanten der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr. Über den Alarm der Feuerwehr erfuhr Popp von dem Unglück, wie er dem Merkur berichtet. 

Persönlich involviert zu sein, „war von den Gefühlen her schwierig“, gibt er zu. Trotzdem wollte Popp beim Löschen dabei sein: „Ich bin Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr und wollte nicht zuschauen.“ 

Im Erdgeschoss "entstand eine wahnsinnige Hitze"

Am Mittwoch untersuchten Brandermittler der Kripo den ganzen Tag über den Unglücksort. „Die Ermittler konnten zum Brandherd durchdringen. Aber noch wissen wir nichts“, heißt es aus der Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. 

Lag es am Gebäude? Dieses eignet sich nach Ansicht von Popp durchaus für den Betrieb einer Autowerkstatt. Seit "bestimmt 18 Jahren" habe er es an den jetzigen Betreiber vermietet.

Im Erdgeschoss sei nichts aus Holz. Aber dort "ist eine wahnsinnige Hitze entstanden, die durch die Regipsdecke durchgebrannt ist." Das Verheerende: Im zweiten Stock lagerten Reifen - und die fingen Feuer. Am Donnerstag sollen die Ermittlungen mit Untersuchungen und Anwohnerbefragungen fortgesetzt werden. 

Popp lobt Einsatz: "Alle haben super gearbeitet"

Wie es mit dem Gebäude weiter gehen soll, weiß Popp noch nicht: „Das entscheiden die Versicherungen.“ Über weiteres "habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Zunächst war es wichtig, dass es allen Leuten gut geht, das Feuer gelöscht ist und abgesperrt ist."

Den Ablauf der Löscharbeiten bewertet Popp als "sehr positiv. Alle haben super gearbeitet", lobt er die 120 Einsatzkräfte.

Sebastian Raviol

Großfeuer in Machtlfinger Werkstatt

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