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Herzenswünsche äußern und erfüllen

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Landkreis - E-Mails, Faxe, Telefonanrufe und persönliche Besuche in der Merkur-Redaktion: Seit der Ankündigung der erneuten Wunschbox-Aktion von Verein Seestern und Starnberger Merkur hat sich einiges getan.

Es haben sich Leser gemeldet, die anderen helfen möchten. Und es haben sich Menschen gemeldet, die auf Hilfe angewiesen sind.

Ein schweres Schicksal teilen Brigitte Job-Efthimiadis und ihre Tochter Maria. Beide kümmern sich aufopferungsvoll um den Ehemann und Vater, der seit Frühjahr 2009 nach einer Herz-Kreislauf-Attacke im Wachkoma liegt. Die beiden Frauen pflegen den Patienten zuhause.

Im vergangenen Jahr hatte sich Brigitte Efthimiadis an die Wunschbox gewandt und um finanzielle Hilfe gebeten, dass sie und ihre Tochter sich einmal einige Tage Urlaub gönnen können, um neue Kraft zu schöpfen für die häusliche Pflege des Patienten. Das hat geklappt: Mutter und Tochter haben dank der Unterstützung der Starnberger-Merkur-Leser für einige Tage „andere Wände“ gesehen und ausgespannt.

Heuer melden sich die beiden Tutzingerinnen erneut und hoffen, über die Wunschbox zwei Wünsche erfüllt zu bekommen: Es geht um einen Kleiderschrank und ein Ausziehsofa. Beide Teile können die Frauen von einem Pfleger gebraucht erwerben, der sie bei der Versorgung des Wachkoma-Patienten unterstützt. 170 Euro möchte der Pfleger für die beiden Möbelstücke haben.

Weniger Glück mit der Wunschbox hatte eine Starnbergerin. Die 55-jährige alleinstehende Frau ist chronisch krank und erheblich gehbehindert. Sie hatte sich eine freundliche Begleitung gewünscht, die mal mit ihr bei schönem Wetter einen kleinen Ausflug unternimmt oder mit ihr zum Einkaufen geht. Es hatten sich zwar einige Frauen gemeldet, aber letztlich hat sich kein Kontakt ergeben.

Die Starnbergerin hat aber die Hoffnung nicht aufgegeben und sich erneut an die Wunschbox gewandt. Heuer geht es ihr in erster Linie nicht um Begleitung oder Gesellschaft. Sie bewohnt eine alte Wohnung, wie sie schreibt, und hat einige defekte Möbel, verschlissene Teppiche und einen alten Kühlschrank, der viel zu viel Strom verschlingt. Als große Tierfreundin wünscht sie sich aber vor allem für ihren Kater, der ausschießlich in der Wohnung lebt, ein Fenstergitter.

Wer den pflegenden Tutzinger Frauen helfen möchte oder weiß, wie der Starnbergerin zu Weihnachten eine Freude bereitet werden kann, meldet sich bei uns: (0 81 51) 26 93 37, E-Mail: sta-merkur@merkur-online.de

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