Lämmchen und flotte Sprüche – das waren zwei der Gaben, die die Hirten beim Hochstadter Weihnachtsspiel dem Jesuskind brachten. Die Aufführung im Freizeitheim begeisterte das Publikum. Foto: Jaksch

Besinnliche Stunde mit bayerischem Humor

Hochstadt - Das Hochstadter Weihnachtsspiel hat am Sonntag das Publikum verzaubert. 58 Schauspieler von fünf bis 17 Jahre brachten Bethlehems Bibelgeschichte mit bayerischem Humor auf die Bühne - und das für einen guten Zweck.

Zwar liefen die zwei Nachmittagsdarbietungen des Hochstadter Weihnachtsspiels ohne Eintritt ab, Leiterin Maria Bernlochner rechnete jedoch mit großzügigen Spenden. Seit 2000 veranstalten sie und ihr Schwiegervater Sepp Bernlochner alle zwei Jahre das Weihnachtsspiel. Die Spenden in Höhe von 3030 Euro fließen heuer zu je einem Drittel der Lebenshilfe Starnberg, Kindern in Litauen und einem Allgäuer Kinderhospiz zu.

„Toll, wie die Großen auf die Kleinen geschaut haben“, freute sich Maria Bernlochner über den Zusammenhalt unter ihren Schützlingen. Seit Oktober probten sie regelmäßig. So viele Kinder wie heuer seien noch nie dabei gewesen, so Bernlochner, die als gelernte Schneiderin gern selber bei den Kostümen Hand anlegt. Sepp Bernlochner, selbst Laienschauspieler, führte sein junges Team zu einem beachtlichen darstellerischen Gelingen.

Die „besinnliche Stunde zum Runterkommen vom Gas“, haben die Bernlochners bewusst ganz ohne Eintrittsgeld veranstaltet. „Die Spenden sollen von Herzen kommen“, erklärte Sepp Bernlochner. Dass das Weihnachtsspiel eine Herzensangelegenheit der Bernlochners ist, war ihnen deutlich anzumerken.

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