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Hundertwasserturm: Nach Maulkorb jetzt Offensive

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Um den Blick auf den Heiligen Berg 
          fürchten Landschaftsschützer, sollte der Hundertwasser-Turm auf dem Molkereigelände (vorne) verwirklicht werden. 
            Foto: svj
Um den Blick auf den Heiligen Berg fürchten Landschaftsschützer, sollte der Hundertwasser-Turm auf dem Molkereigelände (vorne) verwirklicht werden. Foto: svj

Andechs - Die Molkerei Scheitz geht in die Offensive: Das Unternehmen will jetzt Details über den umstrittenen Hundertwasser-Turm öffentlich machen

Wochenlang hatten Bürgermeisterin und Gemeinderat schweigen müssen. Den Maulkorb hatte ihnen die Hundertwasser-Stiftung in Wien verpasst. Insofern ist die Andechser Rathauschefin froh, dass Kreisheimatpfleger Gerhard Schober mit seiner Kritik an dem geplanten Turm die Diskussion losgetreten hat.

Bürgermeisterin Anna Neppel hat grundsätzlich nichts gegen Hundertwasser. Sie sorgt sich, dass das Bauwerk zu einem Touristenmagneten wird und noch mehr Besucher in das kleine Klosterdorf lockt, als es der Heilige Berg ohnehin schon bewirkt. Neppel will mit Amtskollegen von Kommunen sprechen, die Hunderwasser-Bauten in ihren Grenzen haben. Unter anderem auch mit Abendsberg in Niederbayern, wo ein solcher Turm jetzt eröffnet wird.

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