Um den Blick auf den Heiligen Berg fürchten Landschaftsschützer, sollte der Hundertwasser-Turm auf dem Molkereigelände (vorne) verwirklicht werden. Foto: svj

Hundertwasserturm: Nach Maulkorb jetzt Offensive

Andechs - Die Molkerei Scheitz geht in die Offensive: Das Unternehmen will jetzt Details über den umstrittenen Hundertwasser-Turm öffentlich machen

Wochenlang hatten Bürgermeisterin und Gemeinderat schweigen müssen. Den Maulkorb hatte ihnen die Hundertwasser-Stiftung in Wien verpasst. Insofern ist die Andechser Rathauschefin froh, dass Kreisheimatpfleger Gerhard Schober mit seiner Kritik an dem geplanten Turm die Diskussion losgetreten hat.

Bürgermeisterin Anna Neppel hat grundsätzlich nichts gegen Hundertwasser. Sie sorgt sich, dass das Bauwerk zu einem Touristenmagneten wird und noch mehr Besucher in das kleine Klosterdorf lockt, als es der Heilige Berg ohnehin schon bewirkt. Neppel will mit Amtskollegen von Kommunen sprechen, die Hunderwasser-Bauten in ihren Grenzen haben. Unter anderem auch mit Abendsberg in Niederbayern, wo ein solcher Turm jetzt eröffnet wird.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Christbaum-Käufer sind strenger mit sich
Die Sensibilität für Umwelt- und Klimaschutz merken auch Christbaumverkäufer – heuer so sehr wie nie zuvor. Viele Kunden bevorzugen heimische Bäume. Manche wollen sie am …
Christbaum-Käufer sind strenger mit sich
Schwerkranke Frau bekommt von Jobcenter nur 4,24 Euro im Monat: Betreuer mit drastischen Schritten
Keine fünf Euro bekommt eine psychisch und körperlich kranke Starnbergerin vom Jobcenter. Der Fall zeigt dramatisch, wie jemand durch das Sozialsystem fallen kann.
Schwerkranke Frau bekommt von Jobcenter nur 4,24 Euro im Monat: Betreuer mit drastischen Schritten

Kommentare