Seit einem Jahr gilt das Rauchverbot an den Gasthaus-Tischen. Foto: fkn

Ein Jahr Rauchverbot - eine Bilanz

Landkreis - Seit einem Jahr gilt das Rauchverbot in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden. Für die einen ist es Fluch, für die anderen Segen.

Die meisten Wirte im Landkreis Starnberg haben mit dem Rauchverbot anfangs ihre Probleme gehabt. Nicht nur weil mancherorts viele Gäste weggeblieben sind - "schlagartig", wie Martina Edelmann berichtet. Die Inhaberin des gleichnamigen Cafés in Gilching hat auch Ärger mit ihren Nachbarn bekommen, weil die Raucher sich vor der Tür des Lokals treffen, und ihren blauen Dunst in die Luft blasen. „Dabei kommen sie ins Reden und Lachen und zünden sich schnell noch eine Zigarette an, weil’s grad so gesellig ist“, erklärt die Cafébesitzerin.

Andere Wirte-Kollegen bestätigen, dass sich die Situation mittlerweile eingependelt hat. Die Leute haben sich daran gewöhnt, dass im Gasthaus nicht mehr geraucht werden darf und "genießen die reine Luft im Lokal". Einige Wirte freuen sich sogar, dass sich ihre Gästezahl gesteigert hat. Nur die Inhaberin der Waldwirtschaft Manthal ist frustriert: „Seit dem Inkrafttreten des Rauchverbots kann ich eigentlich zusperren. Ohne Rauchen ist die Gemütlichkeit weg.“

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