Kinder- und Jugendärzte im Clinch mit AOK

Starnberg - Kinder- und Jugendärzte sehen die Qualität der medizinischen Versorgung ihres Klientels in Gefahr. Und sie fordern eine bessere Honorierung ihrer Leistungen.

Den Pädiatern ist dein Vertrag zwischen AOK und dem Bayerischen Hausärzteverband ein Dorn im Auge. Den der legt seit dem 1. Januar die Regelversorgung von Kindern und Jugendlichen in die Hände von Hausärzten. Die Starnberger Kinder- und Jugendärztin Dr. Gunhild Kilian-Kornell verweist auf die Spezialisierung ihrer Berufsgruppe durch umfassende Weiterbildung, das könne ein Hausarzt in dem Umfang gar nicht leisten.

Kilian-Kornell verlangt Leistungsverträge, die die kinderärztliche Versorgung ebenso berücksichtigen wie eine angemessene Vergütung. Denn nach dem derzeit geltenden Regelleistungsvolumen - 37,96 Euro pro Patient und Quartal - könne keine Kinderarztpraxis existieren.

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