Klimakiller aus dem Auspuff: In der Stadt wird eifrig CO2 gespart, wenngleich das gesteckte Ziel sehr knapp verfehlt wurde. Foto: DPA

Klimaschutz-Ziel knapp verfehlt

Starnberg - Beinahe hätte es gereicht: Die Stadt Starnberg hat die angestrebte Reduzierung des Klimakillers CO2 um zehn Prozent binnen sechs Jahren knapp verfehlt. Dennoch: Es gibt noch viel Potenzial.

Im Stadtrat berichtete der Arbeitskreis Energie und Umwelt der STAgenda um Karin Wurzbacher von den mit hohem Aufwand und Engagement ermittelten Daten. Demnach ist es für das Stadtgebiet gelungen, den CO2-Ausstoß um 9,25 Prozent von 1999 bis 2005 zu senken. Mit einem so guten Ergebnis hatten viele nicht gerechnet.

„Sehr grandios“ fand Wurzbacher die 28,5 Prozent Reduktion allein bei den städtischen Liegenschaften. Laut FDP-Stadträtin Iris Ziebart ist das vor allem dem persönlichen Engagement des Umweltsachbearbeiters im Rathaus, Thomas Bachmann, für energetische Sanierungen zu verdanken. Nachholbedarf hat die Stadt dagegen beim Strom, liegt etwa bei Fotovoltaik-Nutzung im Landkreis Starnberg nur im Mittelfeld und bei der Solarthermie an letzter Stelle.

Das könnte man, so die Klimaschützer, mit eigenen Stadtwerken stärker beeinflussen. Solche Stadtwerke wollen Teile des Stadtrates gründen.

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