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Platz zum Üben: Der rot umrandete Bereich ist ein zweitweise für Kampfjets freigegebener Übungsbereich.

Knalleffekt in 13 Kilometer Höhe

Starnberg - Da wackeln die Fensterscheiben: Nur noch selten durchbrechen Jets über dem Fünfseenland die Schallmauer. Vorige Woche sorgte ein Eurofighter der Luftwaffe für einen Knalleffekt.

Früher war ein Überschallknall über Starnberger oder Ammersee keine Seltenheit. In den 1980 Jahren beispielsweise gab es bis zu 200 Tiefflüge in Deutschland - pro Tag. Das Ende des Kalten Krieges hat auch dabei eine deutliche Entspannung gebracht. Heute ist ein Überschallknapp eine Seltenheit.

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Deswegen fiel einer vorige Woche auf: Am Dienstag gegen 8.40 Uhr durchbrach ein Eurofighter der Luftwaffe rund 20 Kilometer von Starnberg entfernt in 13 Kilometern Höhe die Schallmauer. Der Knall war - Echo inklusive - in weiten Teilen des Landkreises deutlich zu hören. Stellenweise wackelten Fensterscheiben. Der Pilot habe sich an die Regeln für den Flugbetrieb gehalten, hieß es seitens der Luftwaffe.

Überschallflüge unterliegen strengen Regeln. So dürfen sie nur werktags tagsüber außer in der Mittagszeit absolviert werden, in mindestens 10.800 Meter Flughöhe und nicht über dicht besiedelten Gebieten. Nordwestlich die Landkreises nahe Augsburg gibt es zudem einen ausgewiesenen Luftraum, den Piloten nach Absprache für Übungen nutzen können.

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