1. Startseite
  2. Lokales
  3. Starnberg
  4. Lkr. Starnberg

Krippenmutter nimmt schweren Herzens Abschied

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Marlies Krauthausen (Mitte) im Kreis ihrer Mitarbeiter, Kinder und FortSchritt-Chef Peter von Quadt. Foto: svj
Marlies Krauthausen (Mitte) im Kreis ihrer Mitarbeiter, Kinder und FortSchritt-Chef Peter von Quadt. Foto: svj

Niederpöcking - Sie war Geburtshelfer für die ersten Kinderkrippen im Landkreis Starnberg. Jetzt hat Marlies Krauthausen den Ruhestand angetreten.

Auf Kinder wird die Pöxkingerin nicht verzichten müssen: Sie ist Großmutter von sechs Enkeln. Dennoch fällt ihr der Abschied von der FortSchritt-Einrichtung in Niederpöcking nicht leicht. Zehn Jahre hat sie dort gewirkt. Sie hat dazu beigetragen, dass der Verein, der sich bis dahin ausschließlich um behinderte Kinder gekümmert hatte, seinen Blick auch für den Bereich Nichtbehinderter geöffnet hat, wie Peter von Quadt berichtete.

Den FortSchritt-Gründer hat Krauthausen in der Tagesstätte des Vereins in Niederpöcking kennen gelernt, als sie als Wahlhelferin für das dort eingerichtete Wahllokal eingeteilt war. Sie berichtete von Quadt von ihrer Tätigkeit bei den "Wangener Wuslern". Wenige Monate später waren die "Pöckinger Purzler" geboren.

„Für mich war immer wichtig, die uns anvertrauten Kinder so zu erziehen und zu fördern, wie ich mir das für meine eigenen Kinder und Enkel in Fremdbetreuung gewünscht hätte“, sagte die scheidende Leiterin. Kinder brauchten Kinder, um zu lernen. Und Eltern müssten Vertrauen in die sie betreuende Einrichtung haben können.

Auch interessant

Kommentare