Landkreis-Feuerwehren auf Frauensuche

Starnberg - In Oberbayern haben in den vergangenen Jahren immer mehr Frauen den Weg zur Feuerwehr gefunden als Aktive. Im Landkreis Starnberg verläuft der Trend in die andere Richtung.

298 weibliche Feuerwehrkräfte gab es im vergangenen Jahr in Oberbayern mehr als noch ein Jahr zuvor. Im Fünfseenland beklagen die Freiwilligen Feuerwehren einen Frauenschwund: Von116 ist die Zahl der Floriansjüngerinnen auf 106 gesunken. Dabei wären Frauen die Garanten für die Rund-um-die Uhr-Bereitschaft. Sie sind häufiger zu Hause erreichbar und arbeiten eher am Wohnort als die Männer. Andererseits scheuen die Frauen den aktiven Feuerwehrdienst, weil sie sich physisch den Anforderungen nicht gewachsen sehen. Diese Bedenken versuchen die Feuerwehr-Verantwortlichen zu zerstreuen und bieten eigene Informationsveranstaltungen für künftige weibliche Mitglieder an.

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