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Wird wieder abgebaut: der erste Teil der Leichtbauhalle in Gauting.

Weniger Flüchtlinge

Landkreis stoppt Bau von Hallen

Gauting/Pöcking - Der Landkreis Starnberg gibt das Konzept auf, Flüchtlinge zumindest zeitweise in Leichtbauhallen unterzubringen. Der Bau in Gauting ist gestoppt, jener in Pöcking beginnt gar nicht erst.

Wegen der weiterhin niedrigen Zahl an Flüchtlingen und Asylbewerbern hat der Landkreis Starnberg am Dienstag entschieden, zwei geplante Leichtbauhallen nicht zu errichten. Die Bauarbeiten in Gauting wurden sofort gestoppt, bevor mit kostenintensiven Maßnahmen wie Fundament oder Kanal begonnen wurde. Die Halle an der Leutstettener Straße hatte unter Nachbarn Proteste ausgelöst. Eine Halle in Pöcking wird gar nicht erst gebaut.

Ursprünglich hatte der Kreis vier solcher Hallen errichten wollen, die pro Stück fast eine Million Euro kosten. Wegen der abnehmenden Flüchtlingszahl wurden zunächst zwei gestrichen - und nun die restlichen. Das Konzept war für den Landkreis sowieso mehr eine Art Notlösung. In diesem Monat kommen gar keine weiteren Flüchtlinge ins Fünfseenland, für Mai gibt es noch keine Zahlen.

„Diesen Schritt halte ich für notwendig, weil die aktuelle Entwicklung nicht erwarten lässt, dass wir diese Unterkunft zur Unterbringung von Asylbewerbern noch benötigen“, erläutert Landrat Karl Roth die Entscheidung der Kreisbehörde. Damit verabschiede sich der Landkreis vom Leichtbauhallen-Konzept. Die Gautinger Halle soll verkauft werden. An den Planungen für Containeranlagen hält der Landkreis fest. 

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