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Knigge für den Ausbildungsstart

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Alles richtig gemacht: Ein Azubi von der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg führt das Modell Anzug vor. f: fkn
Alles richtig gemacht: Ein Azubi von der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg führt das Modell Anzug vor. f: fkn

Landkreis Starnberg - Für viele Jugendliche beginnt ab dem 1. September die Berufsausbildung. Einige wenige Regeln erleichtern den Einstieg in die Berufswelt, die unter anderem im neuen Azubi-Knigge der Firma Webasto nachzulesen sind.

Knielanger Rock für die Damen, Hemd oder Poloshirt für die Herren. Andrea Bodner von der Firma Webasto hat genaue Vorstellungen davon, was ein Azubi zu tragen hat. Ihre Tipps hat sie unter „Benimm ist in“, einem Azubi-Knigge, zusammengefasst. Was ein Auszubildender auf keinen Fall tragen sollte? „Ein T-Shirt mit Band-Aufdruck von AC/DC oder Cro, das Trikot der deutschen Nationalmannschaft oder die zerrissenen Lieblings-Jeans“, erklärt Bodner. Auch Leggins und Kapuzen-Pullis sollten lieber im Schrank bleiben.

Wie kam es zu der Idee mit dem Knigge? „Viele Azubis sind einfach unsicher“, sagt Bodner. Wie soll ich mich geben? Was muss ich beachten? Die jungen Menschen fühlen sich im ersten Moment mit der neuen Situation überfordert - da schaden ein paar Tipps nicht.

Um den Übergang in die Arbeitswelt zu erleichtern, bemühen sich auch andere Arbeitgeber im Landkreis um ihre Neulinge. Das Hotel Vier Jahreszeiten in Starnberg hat ab September neun Azubis mehr. Für sie wird ein Willkommenstag veranstaltet, an dem die Jugendlichen einen Ansprechpartner an die Hand bekommen. Auch der Mitarbeiterleitfaden wird ihnen zugeschickt. „Darin ist unter anderem die Kleiderordnung beschrieben“, sagt Sebastian Blumberg, der für die Auszubildenden zuständig ist. Da können die jungen Auszubildenden nicht viel falsch machen, denn das Vier Jahreszeiten stellt seinen Mitarbeitern die Uniformen.

Auf Nummer sicher geht die Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg: Drei Wochen vor Beginn der Ausbildung gibt es einen Infotag, an dem gezeigt wird, was modisch erlaubt ist und was nicht. „Turnschuhe gehen schon mal überhaupt nicht“, sagt Personalreferentin Natalie Dagåhs. Eines ist jedoch ganz wichtig: ein offenes und freundliches Auftreten. Das sagt auch der Zuständige für die Aus- und Weiterbildung bei der VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg, Joachim Behles: „Auf der Rangliste ganz oben steht ein angenehmes und kommunikatives Wesen.“ Dann steht der Ausbildung nichts mehr im Weg.

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