Ungewiss ist derzeit noch die Zukunft der Hans-Albers-Villa in Garatshausen. Fotos: Jaksch

Landtag soll sich mit Albers-Villa befassen

Garatshausen - Der Kulturverein Garatshausen lässt nicht locker. Die Albers-Villa am Starnberger See soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eine Petition ist in Vorbereitung.

Das das zuständige bayerische Finanzministerium will die dem Freistaat gehörende Immobilie im Feldafinger Ortsteil Garatshausen bekanntlich seit langem verkaufen. Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) hatte zwar vor einiger Zeit durch eine Bemerkung auf einer Aufkirchner Veranstaltung Aufsehen erregt, mit der er eine Korrektur der bisherigen staatlichen Vorgehensweise und damit Zugang der Bürger zum See andeutete. Das klang wie eine Wende. Eine Ministeriumssprecherin hat jedoch auf Anfrage bekräftigt, dass an den Verkaufsplänen unverändert festgehalten wird, dass der Uferstreifen in Staatseigentum bleiben und dem potenziellen Käufer per Verpachtung zur Verfügung gestellt werden soll.

Der Kulturverein will mit seiner Petition seiner Forderung Nachdruck verleihen, dass der Freistaat der in Artikel 141 der Bayerischen Verfassung verankerten Verpflichtung gerecht wird, Seeufer der Allgemeinheit freizuhalten. Starnbergs Landrat Karl Roth (CSU) hat unterdessen nochmals bekräftigt, dass der Uferweg an dieser Stelle auch nach seiner Auffassung für die Bevölkerung zugänglich gemacht werden muss - ebenfalls unter Berufung auf den Verfassungsartikel 141.

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