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Bitte auf Schildern: Franz Wimmer, Geschäftsstellenleiter des LBV in Hechendorf.

Bitte an Spaziergänger

Bitte nicht stören, da leben Kiebitze 

Landkreis - Um den Kiebitz zu schützen, bittet der Landesbund für Vogelschutz um Rücksichtnahme an einigen Stellen im Kreis. Dort stehen Schilder.

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) hat in einigen Gemeinde Schilder ausgestellt, um den Kiebitz zu schützen. Hundehalter werden dringend gebeten, ihre Tiere an der Leine zu führen – und Spaziergänger sollten die Wiesen meiden.

„Der Kiebitz mit seinen spektakulären Balzflügen war ein bekannter und beliebter Brutvogel der Feuchtwiesen“, erklärt LB-Chef Horst Guckelsberger. Inzwischen steht er als auf der Roten Liste. Intensivierung der Landwirtschaft und immer stärker zunehmende Störungen durch Freizeitbetrieb und frei laufende Hunde haben ihn wie auch andere Wiesenbrüter laut LBV zur Rarität werden lassen. Zwar brüteten Kiebitze inzwischen auch in Maisfeldern, seien aber auch dort großen Gefahren ausgesetzt.

Die Vogelschützer haben in diesem Jahr mehrere Brutpaare ausgemacht – so bei Seefeld, Inning und Aschering – und deswegen die Hinweisschilder aufgestellt. Spaziergänger bittet der LBV eindringlich, zwischen Anfang März und Mitte Juni die Flächen zu meiden und Hunde nicht frei laufen zu lassen. Auch Landwirte wurden angesprochen. „Vielleicht“, sagt Guckelsberger, „lässt sich durch Rücksichtnahme der dramatische Rückgang bei den Rittern der Luft, wie die Kiebitze wegen ihrer kühn aufgestellten Kopffedern und ihren mutigen Attacken auf Fressfeinde wie Füchse oder Krähen auch genannt werden, aufhalten.“ 

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