Ein detailverliebtes Meisterwerk: Anton Happach (Mitte) übergab gestern das Dampfer-Modell an Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger und Museumsleiterin Frauke Oelbauer. Foto: Jaksch

"Luitpold" als Kunstwerk im Maßstab 1:100

Starnberg - 1500 Stunden hat Anton Happach in den Salondampfer "Luitpold" gesteckt, dann war das Modell im Maßstab 1:100 fertig. Seit Dienstag steht es Museum Starnberger See.

Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger fehlten beinahe die Worte, als er das Schiffsmodell musterte. Die filigrane Detailverliebtheit des renommierten Münchner Modellbauers ist mehr als verblüffend: In die vergoldete Oberdeckreling hat Happach abwechselnd die Rauten des bayerischen Wappens und ein geschwungenes "L" eingearbeitet.

Es ist es zweite Mal, dass Happach den Dampfer "Luitpold" gebastelt hat - eher ungewöhnlich für einen passionierten Modellbauer, der immer wieder eine neue Herausforderung sucht. Diese bestand für den Münchner darin, dass er beim zeiten Modell den Maßstab 1:100 wählte. "Luitpold" im Maßstab 1:50 steht im Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven, und dort wollte man auf den Dampfer zugunsten von Starnberg nicht verzichten.

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