Nicht nur mit Schönheit glänzt das Galileo-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. Ab kommenden Jahr übernimmt es auch den Betrieb der ersten Satelliten des Systems. foto: dlr

Meilenstein für Galileo

Oberpfaffenhofen - Galileo kommt, und zwar nach Oberpfaffenhofen und Italien. Die Veträge für den Betrieb der ersten 18 Satelliten sind unterschrieben.

Satte 194 Millionen Euro beträgt die Auftragssumme der ESA für die Kontrollzentren in Oberpfaffenhofen und Fucino. Gemeinsam bilden sie die Organisation Spacopal, die ab kommenden Jahr die ersten Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo steuern wird.

Galileo ist bekanntlich wegen der immensen Kosten, die es verursacht, nicht unumstritten. Es verschlingt Milliarden. Ende nächsten Jahres sollen laut DLR die ersten Satelliten starten. Bis 2014 sollen 18 Satelliten im Orbit sein und für erste Navigationsdienste zur Verfügung stehen, heißt es. Zu den einzelnen Aufgaben in den Kontrollzentren gehören unter anderem die Steuerung der Satelliten, die Überwachung der Empfangsanlagen weltweit und die Prozessierung der Empfangsanlagen auf der Erde. Auf lange Sicht werden in Oberpfaffenhofen bis zu 100 Ingenieure und Wissenschaftler in der Lage sein, die insgesamt 30 Satelliten des Galileo-Systems zu steuern.

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