Den Monomythos Block ist ein neun mal neun Meter großer Kubus aus Holz. So ein temporäres Kunstmuseum (Bild oben), in dem in vier quadratischen Räumen vier Skulpturen zu sehen sind, wollte der Bildhauer Tilmann Krumrey (re.) aus Söcking an der südlichen Seepromenade in Starnberg errichten. Der Hauptausschuss hat das Projekt des Künstlers allerdings abgelehnt. Fotos: fkn

Monomythos-Block abgelehnt

Starnberg - Ein „Gesamtkunstwerk aus Architektur und Skulptur“ wollte der Künstler Tilmann Krumrey auf der südlichen Seepromenade in Starnberg errichten. Der Hauptausschuss lehnte sein Projekt „Monomythos“ ab.

„Es wäre ein sehr schöner und aussagekräftiger Ort für mein Projekt gewesen“, sagt der Söckinger Künstler. Seiner Meinung nach sei es nicht genehmigt worden, weil „persönliche Eitelkeiten verletzt“ wurden. „Wäre die Idee von einer anderen Seite gekommen, hätte man es wahrscheinlich nicht abgelehnt“, vermutet Krumrey.

Ein neun mal neun Meter großer Kubus aus Holz mit einem Portal sollte in vier quadratischen Räumen vier Skulpturen aufnehmen – und das Projekt „100 Menschen – 100 Köpfe“, das aus Plastiken von 100 individuellen Menschenköpfen besteht.

Momentan seien noch München, Neapel, Graz und Bregenz als Standorte im Gespräch. „Es soll eine mobile Ausstellung sein, die von Ort zu Ort wandert“, so Krumrey.

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