Als Standort durchgefallen ist die Villa Lippl. Die Gemeinderäte machten sich vor der Sitzung ein Bild vor Ort. Foto: svj

Neue Krippe hinterm Bahnhof

Feldafing - Die Gemeinde Feldafing will eine neue zweigruppige Krippe bauen. Über den Standort wurde in der jüngsten Ratssitzung heftig diskutiert. Es gab eine knappe Entscheidung.

Mit 9:8 Stimmen setzte sich schließlich der Standort hinter dem Bahnhof durch. Wie Bauamtsleiterin Petra Spreen ausführte, eigne sich die Villa Lippl, ein von der CSU-Fraktion bevorzugter Standort, hinsichtlich Barrierefreiheit, Verkehrsfluss und einer eventuellen Erweiterung für Kinderbetreuung nur bedingt. Die „große, ebene“ Fläche hinter dem Bahnhof sei diesbezüglich vorteilhafter und die Parkplatzsituation ebenfalls entspannter, weil bei der Villa am Schluchtweg Mamas, die ihre Kinder mit dem Auto bringen, immer wieder die Garagen der Feuerwehr zuparkten.

Die CSU machte sich dennoch für die Villa Lippl stark - nicht zuletzt wegen der schwierigen Haushaltslage. Ute Eiling-Hütig kritisierte zudem die Vorbereitung der Verwaltung: „Diese Diskussion ist von A bis Z Quatsch, weil uns keine Bedarfsanalyse und kein vernünftiger Plan eines Fachmannes vorliegen.“ Eine Entscheidung werde nur „herbeigezwungen“. Ihr Antrag auf Vertagung scheiterte, das Areal hinter dem Bahnhof fand eine knappe Mehrheit.

Nun sollen Bedarf und Möglichkeiten staatlicher Förderungen für die neue Krippe auf dem rückwärtigen Teil des Bahnhofsgebäudes geprüft werden.

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