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Die Flüchtlingsunterkünfte im Landkreis wie die Containeranlage in Weßling sollen nach und nach von der Regierung von Oberbayern übernommen werden.

Asyl

Regierung übernimmt Flüchtlingsunterkünfte

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Landkreis -  Nach und nach gehen die Asylbewerberunterkünfte des Landkreises in die Verantwortung der Regierung von Oberbayern über.

Für die Asylbewerber und die Helfer hat das kaum Auswirkungen. Allerdings ändert sich auch der Verwalter: Die Münchner Firma Jonas Better Place ist raus. Die Regierung hat als neuen Verwalter die Firma European Homecare (EHC) mit Sitz in Essen beauftragt.

Seit Anfang November ist die Herrschinger Containeranlage bereits unter der Ägide der Regierung. Es folgen Inning und Krailling Anfang Dezember, Seefeld und Starnberg Anfang Januar, Weßling und Breitbrunn Anfang Februar, Pöcking und Gauting Anfang März und Percha und Berg Anfang April. In Herrsching hat sich der neue Verwaltungsbeauftragte beim Asylhelferkreis nach ein paar Tagen vorgestellt. Hannelore Doch vom Helferkreis empfand die junge Frau, die sich ihr als Ansprechpartnerin vorgestellt hat, als angenehm. „Sie ist immer bis halb vier in der Anlage, dazu gibt es zwei Hausmeister“, sagt Doch.

Das Unternehmen EHC war vor zwei Jahren in Nordrhein-Westfalen in die Schlagzeilen geraten, weil die Mitarbeiter eines EHC-Subunternehmers Asylbewerber geschlagen hatten. Die Regierung von Oberbayern, die EHC für den Landkreis Starnberg beauftragt, hat bisher gute Erfahren mit dem Dienstleister gemacht. „Im Vergabeverfahren konnte die notwendige Eignung glaubhaft dargelegt werden“, sagt Regierungssprecher Dr. Martin Nell. „Wir werden selbstverständlich die Entwicklung in allen Gemeinschaftsunterkünften, für die wir Verantwortung tragen, stets sorgfältig beobachten und nötigenfalls unverzüglich eingreifen.“

Seit gestern gehört auch die Containeranlage bei Straßenmeisterei Gilching nicht mehr dem Landkreis. Er hat sie dem Staatlichen Bauamt übergeben. Das wiederum wird sie zum 2. Dezember der Regierung übergeben. Welche Asylbewerber dort einziehen, ist noch unklar. „Das können wir jetzt noch nicht sagen“, so eine Sprecherin. 

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