„Krempeln wir die Ärmel rauf“, meinte der neue Vorsitzende Jakob Spindler (2. v. l.). Mit ihm im Team sind Friedrike Hellerer (l.), Ekkehard Krauth (Mitte), Karin von Spaun und Johann Kaindl (r.) als Kassenprüfer. Foto: Johannes Matza

Neustart als Verein

Herrsching - Fast 14 Jahre gab es den Freundeskreis Archäologischer Park Herrsching. Seit Donnerstag nennen sich die Freunde "Archäologischer und historischer Verein Herrsching".

Der Herrschinger Rechtsanwalt Jakob Spindler liebt die Heimatforschung. Darum übernahm der heute 41-Jährige vor zwei Jahren auch die Führung des Freundeskreises. In den zwei Jahren hat er viele Ideen entwickelt. Er hat regelmäßige Treffen eingeführt und Mitstreiter an den Tisch holen können. Um die Arbeit des Freundeskreises weiterzuentwickeln, aber nicht allein auf den Archäologischen Park zu fokussieren, entstand die Idee, einen Verein zu gründen. Eine Rechtsform, die Sicherheiten bietet und vieles Organisatorische erleichtert.

Die Gründungsversammlung am Donnerstag konnte Spindler auf jeden Fall schon als Erfolg verbuchen: 34 Gründungsmitglieder unterzeichneten die Satzung. "Mit 20 habe ich gerechnet. dass es so viele waren, hat mich sehr gefreut", so Spindler. Erwartungsgemäß wurde er zum Vorsitzenden gewählt, seine Stellvertreterin ist Friedrike Hellerer, Gemeindearchivarin in Herrsching. Die Historikerin erhofft sich gute Synergieeffekte. Und auch Bürgermeister Christian Schiller freute dieses Zusammenspiel. Um dies zu unterstreichen, meinte der gebürtige Herrschinger: "Man kann nur wissen, wo man hingeht, wenn man weiß, wo man herkommt."

Mit im Team Spindler und Hellerer sind die beim Freundeskreis bereits erprobte Kassierein Karin von Spaun, Johann Kaindl als Kassenprüfer und Ekkehard Krauth, der den Freundeskreis seinerzeit ins Leben rief und erst vor zwei Jahren - im Alter von bereits 77 Jahren - entschied, etwas kürzer zu treten. Damals blieb er Stellvertreter Spindlers. Am Donnerstag wurde er aufgrund seiner großen Erfahrung und seines Wissens um den Archäologischen Park gebeten, das Amt des Schriftführers zu übernehmen und gleichzeitig als Sprecher zu fungieren - Krauth war sich dafür nicht zu schade und nahm an.

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