Nordost-Tangente: Völlig neue Trassen

Starnberg - Rauchende Köpfe im Bauausschuss: Elf Trassen legte ein Planer für eine Nordost-Tangente um Starnberg vor. Das sind deutlich mehr als erwartet.

Heinz Zettl vom Augsburger Ingenieurbüro Steinbacher Consult prüft im Auftrag der Stadt, welche Umfahrungsmöglichkeiten es im Nordosten gäbe. Bisher gab es im Prinzip zwei Vorschläge, einmal stadtnah und einmal stadtfern zum Autobahnzubringer. Hauptproblem: Die Straße müsste durch FFH-Gebiete führen, also durch streng geschützte Naturschutzgebiete.

Zettl hatte elf Varianten erdacht und dem Bauausschuss vorgelegt. Allerdings fanden sich dessen Mitglieder nicht so ganz zurecht. Deswegen sollen die Ergebnisse nun aufgearbeitet und zunächst in den Fraktionen besprochen werden. Eine der Vorschläge seien naturschutzrechtlich machbar, hieß es. Einige beinhalten bis zu 900 Meter lange Tunnel.

Über Kosten oder Finanzierung wurde bisher kein Wort verloren.

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