Pöcking hält an Fotovoltaik-Plänen fest

Pöcking - Trotz voraussichtlich sinkender Einspeisevergütungen hält die Gemeinde Pöcking an ihren Plänen für die Errichtung von Fotovoltaikanlagen fest.

Günther Seuß (Grüne) wies in der Pöckinger Gemeinderatssitzung darauf hin: "Die Einspeisevergütungen für Solarstrom sollen ab 1. April sinken." Trotzdem beschloss das Gremium einstimmig, den Neubau des Trinkwasserhochbehälters in Aschering mit einer Fotovoltaikanlage zu versehen und auch am Beschluss, diese ebenfalls auf dem Dach der Schule zu installieren, festzuhalten.

Beim Beschluss im November, den Trinkwasserhochbehälter mit einem Neubau des Gebäudes zu verbinden, war noch nicht geprüft worden, ob eine Fotovoltaikanlage wirtschaftlich sein würde. Das hat das beauftragte Ingenieurbüro laut Bürgermeister Rainer Schnitzler nachgeholt und bejaht, ist aber von der Ankündigung aus dem Bundeswirtschaftsministerium überholt worden. Nach alten Bedingungen hätte die Gemeinde mit der Anlage eine Rendite von 4,9 Prozent – einen Überschuss von rund 57 000 Euro – erwirtschaftet. Nun wird es wohl weniger, denn niemand sieht Chancen, die Anlage noch vor dem 1. April ans Netz zu bringen. Gleiches gilt für die auf der Grundschule geplante Anlage, zumal Walter Erhard (PWG) von enormen Lieferschwierigkeiten bei den benötigten Wechselrichtern sprach. Dieter Link (CSU) riet sogar, sich eher Zeit mit dem Einkauf zu lassen, weil durch sinkende Rendite eher mit sinkenden Einkaufspreisen für Fotovoltaikanlagen zu rechnen sei.

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