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Ein vereinzelter Spaziergänger. Sonst tummeln sich an der Starnberger Seepromenade am Wochenende Einheimische und Touristen.

Ausgangsbeschränkungen

Polizei keine nennenswerten Verstöße bekannt

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  • Andrea Gräpel
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Sie scheinen zu greifen, die Ausgangsbeschränkungen. Starnberg war am Sonntag wie ausgestorben. Ein Faktor dürfte dabei entscheidend gewesen sein.

Landkreis – Die Menschen im Landkreis Starnberg halten sich offenbar an die seit Samstag, 0 Uhr, geltenden Ausgangsbeschränkungen. Ein Sprecher der Starnberger Polizei teilte mit: „Im Verlauf des Samstag und in der Nacht auf Sonntag wurden keine nennenswerten Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen im Dienstbereich der Polizeiinspektion festgestellt.“ Auch am Sonntagmittag lag die Kreisstadt stellenweise wie ausgestorben da. Dabei dürften auch das schlechte Wetter am Samstag und die Kälte am Sonntag eine Rolle gespielt haben, wie ein Sprecher der für Gilching zuständigen Polizeiinspektion Germering mitteilte. „Wir haben diverse Kontrollen durchgeführt. Nichts. Wir hoffen, dass das so bleibt, auch wenn die Sonne wieder rauskommt“, sagte er.

Ebenso fiel die Bilanz der Polizei Herrsching auf, die für Herrsching, Andechs, Seefeld, Weßling, Inning und Wörthsee zuständig ist. „Es gab keine Verstöße“, hieß es. „Natürlich haben wir geschaut, ob die Gaststätten geschlossen wurden. Alle haben sich daran gehalten.“ Sporadisch seien auch Menschen angesprochen worden, die auf der Straße unterwegs waren. Alle hätten dafür einen guten Grund genannt.

Bürger zeigen Verständnis für Maßnahmen

Seit Inkrafttreten der Allgemeinverfügung hat auch die Polizei Gauting gastronomische Betriebe, Ladengeschäfte und Personen überprüft und kontrolliert. „Bislang wurden keine Verstöße festgestellt, und die angetroffenen Personen zeigten Verständnis für die aktuelle Problematik“, sagte Polizeikommissar Christian Olschowsky.

Auf den Inspektionen häuften sich dagegen die Anrufe von Bürgern, die Fragen zu den Ausgangsbeschränkungen hatten. Nahezu alle hätten auch über die im Internet abrufbaren Informationen der Staatsregierung beantwortet werden können, sagte der Starnberger Beamte und bat darum, bei allgemeinen Fragen nicht die Polizei anzurufen. Die Leitungen sollten für polizeilich relevante Anliegen freigehalten werden.

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