Radler und Fußgänger sollen bei der künftigen Verkehrsplanung mehr Berücksichtigung finden. Das fordert die Bürgerinitiative Pro-Gauting. Foto: svj

Pro-Gauting: Ziel verfehlt, aber zufrieden

Gauting - 2000 Unterschriften wollten sie zusammenbekommen, bei 1000 ist jetzt aber Schluss. Die Bürgerinitiative Pro-Gauting hat weniger Unterschriften gesammelt als geplant, ist aber dennoch zufrieden.

„Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden“, sagt Sprecher Arthur Mattejat über die Unterschriftensammlung der Bürgeriniative Pro-Gauting. „Das ist eine stattliche Zahl.“ Das angepeilte Ziel von 2000 Unterstützern konnte man zwar nicht erreichen, Mattejat zeigt sich aber dennoch zufrieden. Die Sammlung ist nun beendet: „Wir gehen nicht davon aus, dass noch weitere zusammenkommen.“

Dass sich lediglich knapp fünf Prozent der Gautinger in die Listen eintrugen, führt Mattejat auf die Zahl der Forderungen zurück. Fünf Maßnahmen fordert die Initiative: Tempo 30 vor allen Schulen und Kindergärten sowie in Wohnebieten, mehr Radwege und Querungsanlagen und ein Konzept zur Verkehrserschließung des Schulzentrums. Außerdem will die Initiative, dass bei der Verkehrsplanung Fußgänger und Radler stärker berücksichtigt und alle Ortsteile vom Schwerlastdurchgangsverkehr befreit werden.

Pro-Gauting kann aber auch einen Erfolg verbuchen. Am Dienstag hat Bürgermeisterin Brigitte Servatius die beiden Sprecher, Mattejat und Moser, in den Verkehrsausschuss eingeladen, damit sie ihre Maßnahmen vorstellen. An welcher Sitzung sie teilnehmen, ist noch offen. Mattejat hofft, dass es nicht bei diesem einen Gespräch bleibt. Sein Wunsch ist es, dass Gemeinderat und Bürger künftig gemeinsam an einem Verkehrskonzept arbeiten. Um die Forderungen von Pro-Gauting zu untermauern, wird er die Listen mit den rund 1000 Unterschriften zur Sitzung mitbringen.

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