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Roseninsel: Denkmalpfleger erwägen Anker-Sperrzone

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Das Wasser rund um die Roseninsel ist seicht. Anker sind eine Gefahr für den historisch bedeutsamen Seeboden. Foto: fkn
Das Wasser rund um die Roseninsel ist seicht. Anker sind eine Gefahr für den historisch bedeutsamen Seeboden. Foto: fkn

Feldafing - Denkmalpfleger sorgen sich um den historisch bedeutsamen Seeboden bei der Roseninsel. Es wird ein Ankerverbot im Norden und Nordosten des Eilands erwogen.

Die Roseninsel ist mit anderen Phalbaustätten in der Alpenregion erst heuer in die Liste des Welterbes der Vereinten Nationen aufgenommen worden. Das Landesamt für Denkmalschutz wird in den kommenden Monaten mit den zuständigen Vertretern des Landratsamtes Starnberg und der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen Maßnahmen erörtern, die dem Schutz der Insel und ihrer Umgebung dienen. Ankernde Boote im Norden und Nordosten der in der Feldafinger Bucht liegenden Insel gefährden und belasten aber den geschichtsträchtigen Boden im vergleichsweise seichten Wasser rund um das Eiland. „Wenn ein Anker geworfen wird, dann driftet er über den Grund und durch die Bodenschicht“, erläutert Landeskonservator Sommer, „und wenn er gelichtet wird, ist wieder der Boden betroffen, eine Gefahr für das Denkmal.“ Für die anlegenden Boote und Schiffe könnte es dennoch eine Kompromiss-Lösung geben in Form von einigen Bojen.

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