Roseninsel auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe

Feldafing - Landeskonservator Sebastian Sommer ist optimistisch, das die Roseninsel im Starnberg als Pfahlbaustätte in die Liste der Welterben aufgenommen wird. Ein erstes positives Signal hat die UNESCO gegeben.

Gemeinsam mit 155 weiteren prähistorischen Pfahlbaustätten in sechs europäischen Ländern war der Antrag, in die Liste der Welterben aufgenommen zu werden, Ende Januar an die UNESCO geschickt worden. In drei dunkelgrau gefassten Bänden mit insgesamt 1348 Seiten wird der Welterbeantrag „Prähistorische Pfahlbauten rund um die Alpen“ unter Federführung der Schweiz von Deutschland (Bayern und Baden-Württemberg), Frankreich, Italien, Österreich und Slowenien begründet.

Vom fünften Jahrtausend bis in das erste Jahrtausend v. Chr. hat sich hier ein Kreis von Pfahlbauten gebildet - eine recht einmalige Entwicklung. Die entdeckten Siedlungsreste und unter Wasser konservierten Gegenstände und Materialien sind für die Wissenschaftler von einzigartiger Bedeutung: Ein archäologisches Archiv, das präzise Aussagen über Kultur, Wirtschaft und Umwelt dieser Zeit ermöglicht.

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