Rudi Nafziger: Bayern-Star mit weichem Kern

Gauting - Am Freitag wurde der ehemalige Fußballprofi Rudolf Nafziger auf dem Gautinger Waldfriedhof beigesetzt.

Nafzigers Tochter Simone, seiner Mutter, die drei älteren Brüder und FC-Bayern-Präsident Franz Beckenbauer gaben ihm das letzte Geleit. Auch seine ehemaligen Kameraden beim FC Bayern Peter Kupferschmidt, Dieter Brenninger und Adi Kunstwadl nahmen von ihm Abschied. Rudolf Nafziger war im Alter von erst 62 Jahren am vergangenen Sonntag nach langer Krankheit verstorben.

"Mit dieser jungen Mannschaft begann der Erfolg des FC Bayern", erinnerte der ehemalige Bayern-Präsident Willi Hoffmann an Rudi Nafzigers aktive Zeit als Stürmer. Der erfolgreiche Profi aus Gauting wurde als 16-Jähriger entdeckt und wechselte 1964 an die Säbener Straße. Schon 1965 stieg die Mannschaft in die Bundesliga auf. Der Gautinger gewann mit seinem Team den DFB-Pokal sowie den Europapokal der Pokalsieger. Nach sieben Jahren wechselte der Bayern-Stürmer zum FC St. Gallen. 1974 beendete Rudi Nafziger seine Laufbahn als Fußballprofi.

"Rudi, wir werden Dich nicht vergessen, den Super-Fußballspieler aus Gauting", sagte ein sichtlich bewegter Willi Hoffmann.

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