Nikolai Dotzek findet seine letzte Ruhe beieiner Luftbestattung.  foto: fkn

Rührender Abschied

Gilching - Bei einer bewegenden Trauerfeier haben am Freitag Familie, Freunde und Kollegen Abschied von dem Gilchinger Forscher Nikolai Dotzek genommen, der in der Luft bestattet werden wird.

Wenn Nikolai Dotzek die Erdatmosphäre untersuchte, war er in seinem Element. Und so war die Entscheidung seiner Familie nur konsequent: Der durch seine Tornadoforschung bekannt gewordene jüngst verstorbene Wissenschaftler aus Gilching wird in der Luft bestattet.

Wir berichtet, war Nikolai Dotzek am 29. Mai bei einem Ausflug mit seinem Rennrad in Seefeld im Alter von 43 Jahren ums Leben gekommen. „Es erlischt ein großer Stern am Unwetterhimmel“, lautete eine von unzähligen Kondolenzen im Internet. „Er wird verbunden sein mit seinem Element, für das er geforscht und letztlich auch gelebt hat“, hieß es bei der Trauerfeier zu der nun anstehenden Luftbestattung. Die rund 200 Anwesenden durften nach der sehr persönlichen Feier in der Kirche auf dem Friedhof von St. Nikolaus bunte Luftballons mit einem letzten Gruß an Nikolai Dotzkek in die Luft steigen lassen. Zuvor hatten drei Flugzeuge der DLR-Flugsportgruppe für den Verstorbenen eine Ehrenrunde über dem Friedhof gedreht. „Mit Nikolai haben ich und wir alle einen guten Freund verloren“, sagte Dotzeks langjähriger Vorgesetzter Professor Robert Sausen.

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