Nach Tat in Feldafing

Schlag gegen Einbrecherbande

Feldafing - Erfolg gegen Einbrecher: Die Starnberger Polizei konnte zwei Einbrecher ermitteln und fahndet nach einem dritten. Die Männer war in ein leerstehendes Haus in Feldafing eingebrochen.

Der Starnberger Polizei ist ein Erfolg gegen Einbrecher gelungen. In Zusammenarbeit mit dem Einbruchskommissariat des Polizeipräsidiums München sei es Ermittlern der Polizeiinspektion Starnberg gelungen, drei Männer einen Wohnungseinbruch Ende November in Feldafing nachweisen. Bei mindestens zwei Männern handelt es sich laut Polizei um albanischen Asylbewerber. Von den drei Tatverdächtigen befinden sich seit heute zwei in Untersuchungshaft, nach dem dritten wird gefahndet, teilte die Inspektion mit.

Nachdem einer der Männer in München mit Münzen, deren Herkunft er nicht erklären konnte, angetroffen worden sei, war er vorläufig festgenommen worden. In der Vernehmung habe der 24-Jährige nach anfänglichem Leugnen gestanden, dass er mit zwei weiteren Männern in ein Haus in Feldafing eingebrochen war. Näheres zum Tatort konnte der Mann, der aus dem Raum Dachau stammt, den Beamten nicht angeben.

Nachdem ein Richter Untersuchungshaft angeordnet hatte, erfolgten durch Ermittlungsbeamte der PI Starnberg weitere Vernehmungen. Dabei konnte ein 21-Jähriger, untergebracht in Feldafing, als Mittäter ermittelt werden. Zudem wurde der 24-Jährige mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft aus der Haft ausgeführt und zeigte den Fahndern das Haus in Feldafing in das eingebrochen wurde. Das Haus steht seit 18 Monaten leer, daher gab es bislang auch keine Anzeige. Im Anwesen brachen die Täter eine Terrassentüre auf und durchsuchten das gesamte Haus nach Wertgegenständen. Nach Angaben des Nachlassverwalters wurden Münzen im Wert von einigen hundert Euro entwendet.

Gegen den 21-Jährigen Asylbewerber aus Feldafing wurde durch einen Richter ebenfalls die Untersuchungshaft wegen des Anfangsverdachts des schweren Bandendiebstahls angeordnet. Er konnte am Mittwoch in Feldafing festgenommen werden. Nach dem dritten Täter, von dem seine Mittäter nur den Vornamen kennen wollen, wird gefahndet.

Ob das Trio auch noch für weitere Einbrüche verantwortlich ist, werden die noch andauernden Ermittlungen ergeben.

Rubriklistenbild: © Jochen Tack

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