Vorerst bleibt es bei einer Planung: Die Grundschule in Söcking. Foto: jaksch

Schulerweiterung wandert in Schublade

Starnberg - Die Erweiterung der Söckinger Grundschule ist vom Tisch. Die Pläne wurden vom Haushaltsausschuss aus dem Budget für 2010 gekegelt.

Das Geld fehlt in Starnberg an allen Ecken und Enden, entsprechend setzte der Haushaltsausschuss den Rotstift an. Otto Gaßner (UWG) nutzte die gestrichene Schulsanierung als Argument gegen den Kirchplatzumbau in Starnberg: „Ist die Selbstbespiegelung in dieser Stadt wirklich wichtiger als die Kinder in Söcking?“

Allerdings wird es auch diesen wegen des fehlenden Geldes nicht geben. Bernhard Beigel (CSU) nutzte daher die Gelegenheit, zumindest einen Teil des eingesparten Geldes nun nach Söcking umzuleiten. In 2010 sollten wenigstens die Planungskosten in Höhe von 100 000 Euro freigegeben werden, argumentierte er. Gegen die Stimme von Adolf Herrmann (BLS) wurde es so beschlossen.

Zuvor hatte noch Barbara Frey (UWG) zähneknirschend ihren weiter gehenden Antrag zurückgezogen, 2011 rund 1,3 Millionen für die Neubaukosten bereitzustellen. „Ich ziehe zurück, will aber trotzdem dass es in Söcking weitergeht“, insistierte sie.

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