Ralf Kirberg aus Pöcking ist Mitgründer von Sculpture Network.

Erfolgsstory fast ohne Beispiel

Pöcking - Wie seit Jahren Tradition, lädt der Verein Sculpture Network am dritten Sonntag im Januar zum Neujahrsbrunch - zum mittlerweile zehnten Mal. Ein kleines Jubiläum einer großen Erfolgsgeschichte.

Am 21. Januar 2004 war der Verein ins Leben gerufen worden. Einer der treibenden Kräfte war der heute 74-jährige Unternehmer und Wahl-Pöckinger Ralf Kirberg. Er griff eine Idee auf, die der deutsche Bildhauer Hartmut Stielow aus Amerika mitgebracht hatte. Kirberg und Stielow begründeten den europäischen Ableger des Netzwerks für zeitgenössische Skulptur, eine internationale Non-Profit-Organisation mit Sitz zunächst in Pöcking, jetzt in München.

Künstler, Kuratoren, Kunsthistoriker und andere Kunstsachverständige, kulturelle Organisationen und Institutionen sowie Kunstfreunde treffen sich, tauschen sich aus und unterstützen sich wo es geht gegenseitig. Die Zahl der Mitglieder wuchs so schnell, dass der Vorsitzende Kirberg den jährlichen Neujahrsbrunch bereits 2006 nicht mehr privat organisieren konnte. Seit 2010 treffen sich Vereinsmitglieder und Interessierte an verschiedenen Orten in Europa - zur gleichen Zeit am gleichen Tag. Kontakt halten sie dann per Videoübertragung.

In diesem Jahr findet der „New Year’s Brunch“, ein internationales Fest für die zeitgenössische Skulptur, an 46 Orten in 14 Ländern statt. Einer davon ist die Pinakothek der Moderne in München. „Das bis heute Erreichte verstehen wir als Bestätigung für die Tragfähigkeit der Idee, die wir beiden Gründer, der Bildhauer und der Sammler und Manager, 2003 entwickelt haben“, sagt Kirberg. Hätten sie im Detail gewusst, was alles auf sie zukommt, wären sie möglicherweise gar nicht losgelaufen, vermutet er, ist aber erkennbar stolz auf diese „Erfolgsstory“. Mit dem Namen „Skulpture Network International“ verbinde sich heute ein sinnstiftendes Tun „im Interesse der Kunst und der Künstler“. Viele konkrete Aktionen und Transaktionen seien der Lohn.

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