Hier schlagen die Herzen höher: Die Ilka-Höhe am Westufer des Starnberger Sees (links oben), die Ruth-Linde bei Erling (rechts oben), die alte Weide in Herrsching (links unten) und die Roseninsel bei Feldafing.

Ausflugstipps

Das sind die romantischsten Orte im Landkreis Starnberg

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Landkreis - Am Sonntag ist Valentinstag. Und auch wenn so mancher seufzt und grantelt, dass es nur eine Umsatzbeschaffung für Gastronomen oder Floristen ist: Manchmal ist es wichtig, dem wichtigsten Menschen im Leben zu zeigen, das man ihm zugetan ist. Deswegen verraten wir ihnen heute die romantischsten Orte im Landkreis Starnberg.

Wahre Romantik braucht keinen Valentinstag. Deswegen hetzen Sie sich auch nicht: Sie müssen unsere Romantik-Tipps nicht alle am Sonntag nacheinander abklappern. Manche sind im Frühling noch viel schöner.

Die alte Weide in Herrsching

ist seit Generationen Treffpunkt von zahllosen Pärchen. Dass der Baum am alten Sportplatz überhaupt noch steht, ist genau diesem Umstand geschuldet. Und wenn dann auch noch die Sonne den Himmel blau und dunkelrot färbt, kann es viel romantischer nicht sein. Ausgenommen vielleicht, am Ende des benachbarten Stegs zu sitzen und die Füße ins Wasser baumeln zu lassen. 

Die Roseninsel vor Feldafing 

- ein herrliches Fleckchen Erde für frisch Verliebte. 233 Meter lang und 176 Meter breit, lockt die Insel nicht nur durch ihren besonderen landschaftlichen Reiz. Auch das Casino inmitten eines Parks sowie ein Gärtchen aus hunderten von hochstämmigen duftenden Rosen lassen Turteltauben Tango tanzen. Wer sich beim Blick aufs glitzernde Wasser für ein gemeinsames Leben entscheidet, kann gleich im Rathaus Feldafing vorbeischauen – auf der Roseninsel kann geheiratet werden.

Grünsink bei Weßling,

eine grüne Senke mit einer wunderbringenden Kapelle. Laut Überlieferung sollen Wünsche in Erfüllung gehen, die an diesem mystischen Ort ausgesprochen werden. Zumindest funktionierte es Mitte des 18. Jahrhunderts, als sich ein Jäger verirrte und Gefahr lief, Beute von Wölfen und Bären zu werden. Sein Hilferuf zur Muttergottes wurde erhört, als Dank stiftete er ein Marienbild. Seither suchen Wallfahrer und Liebende diesen Ort auf, um ihre Wünsche loszuwerden. 

Die Ilka-Höhe am Westufer des Starnberger Sees

ist ein beliebtes Ausflugsziel. Auf der Ilkahöhe öffnet sich ein traumhafter Panoramablick von den Chiemgauer Alpen bis zur Zugspitze. In der Stille des frühen Morgens oder der abendlichen Dämmerung geht einem an diesem Flecken Erde das Herz auf. Ihren Namen verdankt er der Fürstin Ilka von Wrede, die im Krieg 1870/71 sich aufopferungsvoll um Verwundete gekümmert hat.

Die Ruth-Linde 

gibt es nur einmal, das macht den Ort, an dem sie wächst, zwischen Erling und Frieding, so einzigartig. Ursprünglich vom Bund Naturschutz gekauft, um allen Golfplänen ein Schnippchen zu schlagen, wurden Sträucher und eben von der ehemaligen Grünen-Landtagsabgeordneten Ruth Paulig eine Linde gepflanzt. Nur Wenige kennen den Weg, die Naturschützer treffen sich einmal im Jahr auf diesem idyllischen Fleckchen Erde mit Blick aufs Kloster. Die Jahrestag-Brotzeit hat zwar nicht viel mit Romantik zu tun, besser eignen kann sich an diesem Ort, wo man noch die Feldlerche hört, aber kaum ein anderer Platz.

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