CSU-Neujahrsempfang mit Kultusminister: (v.l.) Michael Muther, Bettina Salaw, Michael Schütz, Karl Roth, Andreas Lechermann, Harald Schwab, Ludwig Spaenle, Uli Kochendörfer und Roland von Rebay. Foto: jaksch

Spaenle spricht Klartext

Weßling - Gleich vier Redner nutzten den Neujahrsempfang der CSU Weßling diesmal für eine politische Bestandsaufnahme, allen voran Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus.

Er lieferte Kernaussagen zu aktuellen Fragen rund um die Zukunft der Hauptschulen im Freistaat sowie zum achtzügigen Gymnasium: „Es bestätigt sich ausdrücklich nicht, dass sich die Absolventen des ersten G 8-Jahrgangs im Notendurchschnitt gegenüber den G 9ern deutlich verschlechtert haben“, trat Spaenle vielfach geäußerten Befürchtungen entgegen, hier gäbe es eklatante Benachteiligungen. Man werde die G 8-Jahrgänge auch weiterhin aufmerksam begleiten, gravierende Korrekturen seien jedoch nicht mehr erforderlich.

Auch für den ab Sommer an die Universitäten drängenden doppelten Absolventen-Jahrgang sei man in Bayern gerüstet: „Für die erforderlichen 38 000 Studienplätze haben wir mehr als eine Milliarde Euro investiert und 3000 zusätzliche Planstellen geschaffen, wovon ein Drittel schon besetzt wurde“, ließ der Minister wissen. Doch bedeute eine „Priorisierung der Bildung gegenüber anderen Politik-Feldern in Zeiten knapper Kassen“ harte Auseinandersetzung, so Spaenle, „weniger mit der Opposition, als vielmehr in unseren eigenen Reihen und im Kabinett“.

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