Oberleitungsstörung! Kaum noch eine S-Bahn fährt in München - Das sind die Ausweichmöglichkeiten

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Aus allen Himmelsrichtungen kamen am Sonntag die STAdtradler nach Eching am Ammersee. Foto: Kirner

Ansporn für Radwegebau

Landkreis Starnberg - Einander begegnen - unter diesem Motto steht heuer das STAdtradeln. Für den Klimaschutz treten Teams aus allen Landkreisgemeinden in die Pedale.

Die Landkreise Starnberg, Fürstenfeldbruck und Landsberg sind am Sonntag gelungen ins STAdtradeln gestartet: Gut 300 Fahrradfahrer traten bei einer Sternfahrt kräftig in die Pedalen. Mit dabei waren auch Mitwirkende aus Weilheim und München. Viele Landkreisradler kamen aus Dießen, Weßling, Wörthsee, Seefeld, Buch, Inning, Breitbrunn, Herrsching, Feldafing, Starnberg oder Gilching.

Den passenden Rahmen der Auftaktveranstaltung bot der Mittelaltermarkt in Eching am Ammersee. Schließlich bewegten sich die Menschen vor knapp 1000 Jahren noch klimaneutral auf Pferden, mit Kutschen oder zu Fuß von A nach B. Da ist das Fahrrad in all seinen Farben und Formen schon ein toller Fortschritt und präsentierte sich am Sonntag in seiner ganzen Vielfalt. Egal ob auf zwei oder drei Rädern, mit Anhänger, Korb, bergtauglich, als schlankes Rennrad; ob zum Einkaufen, elektrisch unterstützt oder ausschließlich muskelbetrieben: Die nächsten drei Wochen gilt es, im Zweifelsfall und überhaupt auf das Fahrrad zurückzugreifen und klimafreundliche Kilometer zu sammeln. Astrid Kahle ist STAdtradeln-Koordinatorin und freute sich gemeinsam mit Klimaschutzmanagerin Josefine Anderer-Hirt über die angeregten Gespräche unter Sternfahrtteilnehmern.: „Das passt in unser Motto: einander begegnen.“

Starnbergs Landrat Karl Roth hatte sein Radl aus Andechs nach Eching gelenkt und freute sich über den erfolgreichen Startschuss: „Es ist schon etwas Besonderes, am Sonntagvormittag drei Landräte aufs Radl zu bringen. Das ist ein toller Ansporn, auch um die Radlwege in den Landkreisen zu verbessern.“ Ein Sorgenkind erlebte Roth persönlich, als er zwischen Herrsching und Breitbrunn auf der vielbefahrenen Staatstraße unterwegs war. Er stehe auf jeden Fall hinter allem, das notwendig ist, um den Radwegbau voranzutreiben, versprach er.

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