STAgenda-Arbeitskreis kritisiert Umgang mit Anträgen

Starnberg - Der STAgenda-Arbeitskreis Umwelt und Bauen (AK) äußert massive Kritik am Umgang mit seinen Anträgen und fordert mehr Informationsaustausch mit Lenkungskreis und Stadtverwaltung.

Der AK Umwelt und Bauen tagte zwar am Faschingsdienstagabend, zum Lachen gab es aber nichts. Der Arbeitskreis verabschiedete Anträge an den Lenkungskreis der STAgenda, um den Informationsfluss zu verbessern. „Was wir beantragen, betrifft alle anderen Arbeitskreise genauso“, sagte AK-Vorsitzender Carsten Münster. Nach der Behandlung der Agenda-Anträge im Lenkungskreis erfahre man nicht, ob und was für Ergebnisse es gebe. „Wir müssen erwarten können, dass wir automatisch informiert werden.“

Zum Beispiel weiß der Arbeitskreis nach Auskunft von Münster bis heute nicht, was aus der umfangreichen Matrix zur Seeanbindung geworden ist, die man 2009 erarbeitet hatte. „Die muss aber unbedingt in die beginnende Arbeit am Stadtentwicklungsplan für Starnberg einfließen“, erinnerte Maximilian Ardelt. Auch Anträge aus dem Jahr 2008 sind bisher ohne Antwort geblieben, etwa der, der den Abbruch der Gebäude westlich des Seebahnhofs zum Ziel hatte.

Deshalb beantragt der AK, dass er innerhalb eines Monats Antwort von der Stadtverwaltung erhält, welche Beschlüsse der Stadtrat dazu und grundsätzlich zu Agenda-Anträgen gefasst habe oder wie man sonst damit verfuhr. Was nicht erledigt wurde, muss die Stadt begründen und den vorgesehenen Zeitplan für die Behandlung aufzeigen.

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