Der Flockenwirbel hat seit dem Wochenende das Geschäft mit Winterware angeheizt. Dier Preise purzeln derzeit. Foto: svj

Wintereinbruch belebt Schlussverkauf

Landkreis - Offiziell gibt’s ihn gar nicht mehr. Aber die meisten Einzelhändler dürften aufatmen, dass passend zum selbstverordneten Schlussverkaufbeginn der Winter Einzug gehalten hat. Denn manche Lager sind noch mit Saisonware gefüllt. Auch im Landkreis Starnberg.

Philipp Münch, Inhaber von Münch Mode in Starnberg, ist mit dem Verkauf zufrieden, in seinem Lager befindet sich nicht mehr viel Ware. Das liegt vor allem an dem vorgezogenen Schlussverkauf, der sich zwischen Weihnachten und Silvester abgespielt hat. Münchs Stammkunden wurden über diesen Abverkauf informiert. Daher präsentiert das Modegeschäft bereits die ersten Frühlings- und Sommerkollektionen. Zusätzliche Kundschaft kam am Wochenende nach dem Schneefall ins Geschäft und fragte nach Schnäppchen. Münch musste diese Kunden enttäuschen: „Die Auswahl ist leider nicht mehr allzu groß.“

Drahomira Bronnmayer, Inhaberin von Diva Moda in Gilching ist mit dem Geschäft in der Wintersaison zufrieden: Der Umsatz war in Ordnung. Von der Winterware ist so gut wie nichts mehr übrig. „Ich habe noch genau sechs Teile im Lager“, sagt sie stolz.

Sandra Mader von Junior Kindermoden in Herrsching hat noch gut ein Drittel der Wintermode auf Lager. „Vor allem die Sachen für größere Kinder, zum Beispiel Schneeanzüge, sind noch da“, sagt sie. Auch der Schnee hat bislang noch nicht mehr Kunden in den Laden gelockt. „Nur Handschuhe werden öfter gekauft, die verlieren die Kinder so schnell.“

Bernd Essing, Inhaber von Men’s fashion & shoes in Tutzing, ist zufrieden. „Kennzeichen und Prozente an der Schaufensterscheibe haben eine gute Wirkung.“ Am vorigen Samstag mit dem Schneefall sei sein Laden voll gewesen.

Gut läuft seit dem Wochenende auch das das Geschäft bei Schuh Reno in Gilching. Viel Lagerware wurde umgesetzt. Der Schnee hat auch gestern für viel Kundschaft im Laden gesorgt, sagt Leiterin Andrea Kiendl.

Sebald Martin, Inhaber von SEBIS-Sportservice in Gilching, ist mit dem Geschäft ebenfalls zufrieden. In seinem Lager befinde sich kaum noch Mode und auch Skier seien zuletzt gut verkauft worden. „Im November war der Verkauf sehr gut, im Dezember leider wegen des Wetters nicht mehr so.“

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