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Der Liveticker über die zahllosen Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Starnberg nach dem schweren Unwetter im August  war der meistgelesene Beitrag des Jahres.

Klickzahlen

Das interessierte unsere Leser 2017 am meisten

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Auch im Jahr 2017 nutzte die Redaktion des Starnberger Merkur wieder die Möglichkeiten, die das Internet bietet, um die Leser möglichst schnell zu informieren. Was dabei besonders oft angeklickt wurde, lesen Sie hier.

Landkreis – Eine gedruckte Tageszeitung hat unbestreitbare Vorteile. Hier ist die Zeit und der Raum, das hektische Tagesgeschehen zu erklären, den Lesern Hintergründe zu liefern und sie umfassend zu informieren. Manchmal muss es aber auch ganz schnell gehen. Und dafür bietet der Starnberger Merkur nicht nur seine Homepage, sondern ist auch auf Facebook, Twitter und Instagram vertreten. Welche Themen interessierten unsere Leser im Netz im vergangenen Jahr am meisten?

Platz 1

Die Nacht zum 2. August werden die Bewohner des Landkreises Starnberg wohl so schnell nicht vergessen. Schwere Unwetter fegten über den Landkreis und sorgten für weit mehr als 150 Feuerwehreinsätze binnen weniger Stunden. Damit unsere Leser stets auf dem aktuellsten Stand sind und wissen, wo sie überhaupt noch durchkommen, startete die Redaktion einen Live-Ticker auf der Homepage. Kein Artikel wurde 2017 häufiger angeklickt.

Platz 2

Ein Thema, das polarisierte: In der Asylunterkunft in Breitbrunn stürzt Ende Juli ein Kind aus dem Fenster. Gleich mehrere aufgeregte Asylbewerber wählen den Notruf. Als die Sprachbarriere überwunden ist und die First Responder vor Ort eintreffen, herrscht das Chaos. Die Retter werden von den aufgeregten Angehörigen des Kindes beschimpft und angegriffen. Erst als die Polizei anrückt, können die Rettungskräfte sich um das Kind kümmern, das im Hubschrauber abtransportiert wird.

Platz 3

Unglaublicher Vorfall auf der A 96: Nach einem Unfall bilden die Autofahrer vorbildlich eine Rettungsgasse. Doch dadurch rasen nicht die Rettungskräfte, sondern ein Münchner mit seinem weißen Range Rover. Als ein Lkw-Fahrer ihn stoppen und auf die Rechswidrigkeit seines Handelns hinweisen will, fährt er ihn einfach über den Haufen. Der tapfere Trucker erleidet dabei einen Unterschenkelbruch, als er – sich vor Schmerzen windend – auf dem Boden liegt, schnauzt ihn der 43-jährige Auto-Rambo an, „endlich von der Straße zu verschwinden.“ Das Thema wurde insbesondere in den sozialen Netzwerken kontrovers diskutiert.

Platz 4

Ein 23-Jähriger hat Ende Januar in einer S-Bahn der Linie 8 zwischen Herrsching und Flughafen etliche Frauen sexuell belästigt. Er griff seinen Opfern zwischen die Beine und hielt sie fest. Zwei Frauen erstatten Anzeige, die Polizei wertet daraufhin die Videoaufnahmen aus und stellt dabei fest, dass der Täter sich an insgesamt 18 Frauen vergangen hat. Wenig später kann der Mann dingfest gemacht werden. Es handelt sich um einen 23-jährigen Eritreer, der kurz darauf in einer Asylunterkunft im Landkreis Starnberg festgenommen werden kann.

Platz 5

Jahrzehntelang wurde über den geplanten B2-Tunnel in Starnberg gestritten, im Februar muss der Stadtrat endgültig darüber entscheiden. Und die Räte machen es sich nicht leicht. Bis nachts um 1 Uhr wird erbittert argumentiert, bis die Entscheidung steht: mit 19 zu 12 Stimmen wird das Projekt auf den Weg gebracht. Der Starnberger Merkur dokumentiert die gesamte Debatte in einem umfangreichen Liveticker, der auch im Anschluss noch intensiv gelesen wird und deswegen auf Platz 5 der meistgelesenen Online-Beiträge des vergangenen Jahres kommt.

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